1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Hamburger Hafen blickt auf herausforderndes erstes Halbjahr 2026 zurück

Mit einem Gesamtumschlag von 56,1 Mio t verzeichnete Deutschlands größter Seehafen eigenen Angaben zufolge gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Minus von 3,1 %. 

Übersicht über Gesamtumschlag im ersten Halbjahr 2026
© Hamburg Port Authority

Dieses Ergebnis war, nachdem die witterungsbedingten Einbußen des Januars bis zum Ende des ersten Quartals zum großen Teil ausgeglichen werden konnten, geprägt durch den weiteren Terminal-Modernisierungsprozess sowie durch den Iran-Krieg rückläufige Importe von Mineralölprodukten.

In den ersten beiden Quartalen 2026 wurden im Hamburger Hafen insgesamt 4 Mio TEU umgeschlagen. Im Vorjahreszeitraum waren es 3,8 % TEU mehr bzw. 4 % mehr in Tonnen. Laufende Modernisierungsmaßnahmen der HHLA, die künftig eine effizientere Abfertigung ermöglichen werden, hatten im zurückliegenden Quartal zu reduzierten Terminalkapazitäten geführt.

Mit Singapur (+13,1 %), Finnland (+24,7 %), Indien (+7,2 %) und Marokko (+4,7 %) nahm der Handel zu. Insgesamt dominiert jedoch ein herausforderndes Marktumfeld. Besonders deutlich fällt der Rückgang beim Umschlag mit den USA auf (-13,5%), aber auch mit China und Großbritannien ist für das erste Halbjahr des Jahres 2026 eine negative Umschlagsentwicklung im Containersegment zu verzeichnen.