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GreenDot und osapiens bündeln Kompetenzen für Verpackungs-Compliance

GreenDot und osapiens haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um eine KI-gestützte Lösung für die Einhaltung der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) im Verpackungsbereich anzubieten.

GreenDot-CEO Laurent Auguste (l.) und osapiens-Chairman Stefan Wawrzinek
GreenDot-CEO Laurent Auguste (l.) und osapiens-Chairman Stefan Wawrzinek
© GreenDot

Nach Angaben der Unternehmen kombiniert die Lösung die Expertise von GreenDot in den Bereichen EPR-Compliance, Verpackungslizenzierung und Produzentenverantwortungssysteme in Europa mit dem osapiens HUB, einer digitalen Plattform für Nachhaltigkeits- und Compliance-Anforderungen. Ziel sei es, EPR- und PPWR-Reporting über verschiedene EU-Märkte hinweg zu unterstützen.

Hintergrund ist die neue Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR), die strengere Anforderungen an die Gestaltung und das Recycling von Verpackungen vorsieht. Gleichzeitig bestehen in den einzelnen europäischen Ländern unterschiedliche Registrierungs- und Berichtssysteme. Für international tätige Unternehmen könne dies die Erfüllung der Anforderungen erschweren.

Wie die Unternehmen mitteilen, wurde die gemeinsame Lösung auf Basis des osapiens HUB entwickelt. Sie soll sich in bestehende Unternehmenssysteme integrieren und Verpackungsdaten wie Materialien, Gewichte und Recyclingfähigkeit erfassen. Auf dieser Grundlage würden länderspezifische Verpflichtungen ermittelt und die Erstellung entsprechender Berichte unterstützt.

Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der Erfassung von Verpackungsdaten entlang der Lieferkette. Da relevante Informationen häufig bei Zulieferern vorlägen, nutze die Plattform nach Unternehmensangaben KI-gestützte Workflows sowie Funktionen zur Zusammenarbeit mit Lieferanten, um Daten zu erfassen, zu prüfen und zu aktualisieren. Darüber hinaus verfüge sie über Schnittstellen zu nationalen Registrierungsstellen und EPR-Systemen. Nach Angaben von GreenDot und osapiens soll die Lösung Unternehmen dabei unterstützen, die wachsende Zahl länderspezifischer Berichtspflichten im Zusammenhang mit der PPWR zu erfüllen.

Laurent Auguste, CEO von GreenDot, sagt: „Unternehmen sind zunehmend besorgt über die Komplexität und die Kosten der administrativen Umsetzung der EPR-Compliance im Rahmen der PPWR. Um die Kreislaufwirtschaft im großen Maßstab Realität werden zu lassen, sind mehr Materialtransparenz und Nachverfolgbarkeit erforderlich. Gleichzeitig gilt es, jeden Schritt entlang der Wertschöpfungskette wettbewerbsfähiger und effizienter zu gestalten. Gemeinsam mit osapiens bringen wir die intelligente digitale Lösung auf den Markt, nach der die Branche gefragt hat. Sie bietet eine einfache One-Stop-Shop-Lösung für das EPR-Reporting in ganz Europa und ermöglicht ein deutlich kosteneffizienteres, effizienteres und skalierbares Compliance-Management.“

Stefan Wawrzinek, Co-Founder und Chairman von osapiens, ergänzt: „Die EPR-Compliance im Rahmen der PPWR entwickelt sich zu einer der komplexesten grenzüberschreitenden Herausforderungen für Hersteller und Markeninhaber in Europa. Gemeinsam mit GreenDot verbinden wir die notwendige regulatorische Tiefe und Marktreichweite mit einer KI-gestützten Plattforminfrastruktur, um diese Herausforderung skalierbar zu lösen – und Unternehmen die Lösung an die Hand zu geben, die sie benötigen, um diese Komplexität effizient und sicher zu bewältigen.“

Die Partnerschaft soll die führende Rolle beider Unternehmen bei der kontinuierlichen Entwicklung wegweisender Lösungen, die Unternehmen auf ihrem Weg hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft in Europa zu unterstützen, unterstreichen.
 

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