„Die Exzellenzstrategie ist ein wichtiges Instrument, um wissenschaftliche Spitzenleistungen sichtbar zu machen und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Die Folgen der starken Konzentration von Fördermitteln müssten aber stärker berücksichtigt werden. Denn Bereiche, die nicht unmittelbar Teil großer Exzellenzcluster seien, gerieten derzeit zunehmend unter Druck. Dabei seien auch sie zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen unverzichtbar.
Im Bereich der Gartenbauforschung hält es Fleischer für unerlässlich, dass Bund und Länder zusammenarbeiten und mindestens zwei universitäre Standorte zur Sicherung der Forschung und Lehre in den Gartenbauwissenschaften langfristig fördern. Gerade der Gartenbau leiste einen zentralen Beitrag zu Zukunftsfragen wie Ernährungssicherung, Biodiversität, Klimaanpassung und nachhaltiger Stadtentwicklung. Diese Themen benötigen eine starke wissenschaftliche Basis in Forschung und Lehre, auch jenseits der großen Clusterstrukturen.
Am 11. März hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekannt gegeben, dass zehn der aktuell elf in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder geförderten Hochschulen im Rahmen ihrer Dauerförderung evaluiert und positiv bewertet wurden. Sie werden ab dem 1. Januar 2027 für weitere sieben Jahre gefördert. AgE