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FRUIT LOGISTICA: Italian Fruit Village auf über 600 m² erweitert

Das Italian Fruit Village wird auf der Fruit Logistica 2026 deutlich größer. Wie der Veranstalter Consorzio Edamus mitteilt, erstreckt sich das Gemeinschaftsformat in Halle 4.2 (Stände A12, A20 und A30) erstmals über mehr als 600 m² Ausstellungsfläche. Ziel sei es, italienische Unternehmen, Produkte und die italienische Küche stärker sichtbar zu machen und die internationale Positionierung frischer Produkte aus Italien weiter auszubauen.

Die Vertreter des Italian Fruit Village mit Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida
Das Team des Italian Fruit Village mit Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida
© Italian Fruit Village

Innerhalb des Italian Fruit Village präsentieren sich Branchenorganisationen, Unternehmen, Schutzkonsortien für IGP- und DOP-Produkte sowie Erzeugerorganisationen aus zahlreichen italienischen Regionen. Vertreten sind unter anderem die landwirtschaftlichen Verbände Coldiretti und CIA – Confederazione Italiana Agricoltori sowie mehrere Erzeugerorganisationen, landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen aus den Bereichen Verpackung und Logistik.

Obst und Gemüse als "Herz" der italienischen Küche

Begleitend zur Ausstellung ist eine Eventfläche mit Verpflegung geplant. Dort sollen Gespräche mit institutionellen Akteuren der Branche, Unternehmenspräsentationen, Verkostungen und Cooking Shows stattfinden. Damit wolle man nicht nur die Produkte, sondern auch deren kulinarische Verwendung in den Mittelpunkt stellen, heißt es vonseiten der Organisatoren.

Ein besonderer Fokus liege zudem auf der italienischen Küche als immateriellem Kulturerbe der Menschheit. Angekündigt ist auch die Teilnahme des italienischen Landwirtschaftsministers Francesco Lollobrigida. "Obst und Gemüse sind das Herz unserer Küche", so der Minister ein einem Statement. Italien stehe für Qualität und eine enge Verbindung zwischen Herkunft und Produkt. Diese Werte im Ausland zu präsentieren bedeute nicht nur Vermarktung, sondern auch kulturellen Austausch.

Verbände, Erzeugerorganisationen, Verpackungen und Logistik im IFV vereint

Zu den Ausstellern im Italian Fruit Village zählen u.a. die Landwirtschaftsverbände Coldiretti und CIA (Confederazione Italiana Agricoltori) sowie zahlreiche Erzeugerorganisationen (Agriverde, Amico Bio, A.O.A, Aroma Domus, Assodaunia, Costieragrumi, Il Galletto, Isola Verde, La Deliziosa, La Palma, Paolillo und Terra Orti) sowie der landwirtschaftliche Betrieb Campidanese / Orto Eleonora und die Landwirtschaftsgesellschaft Co.Ve.Ca.A. Weitere Unternehmen aus den Bereichen Verpackungen und Logistik, darunter Jcoplastic, Cartonsì und Napolitrans, ergänzen das Italian Fruit Village.

Schutzkonsortien fördern regionale Wirtschaftskreisläufe

Neben den Unternehmen beherbergt das Italian Fruit Village auch fünf Schutzkonsortien, die regionale Spezialitäten Italiens vertreten: Haselnüsse aus Giffoni g.g.A. (Nocciola di Giffoni IGP), Annura Campana Äpfel g.g.A. (Melannurca Campana IGP), Artischocken aus Paestum g.g.A. (Carciofo di Paestum IGP), das Olivenöl Colline Salernitane g.U. (DOP) sowie Rucola della Piana del Sele g.g.A. (IGP). Ebenfalls vertreten sind das Schutzkonsortium der Zitronen von der Amalfiküste g.a.A. (Limone Costa d’Amalfi IGP) sowie das Förderkomitee des Rosmarin aus dem Cilento g.g.A. (Rosmarino del Cilento IGP).

Der Präsident des Consorzio Edamus, Emilio Ferrara, erklärte, die breite Beteiligung zeige das gemeinsame Engagement für Biodiversität, regionale Wirtschaftskreisläufe und eine Landwirtschaft, die neben wirtschaftlichem auch sozialen Mehrwert schaffen solle. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf den "Salone della Dieta Mediterranea", der vom 11. bis 13. Juni in Neapel stattfinden werde und den internationalen Austausch rund um die mediterrane Ernährung fördern solle.

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