5 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Flandern präsentiert Frischevielfalt auf FRUIT LOGISTICA 2026

Vom 4. bis 6. Februar 2026 schlägt das Herz der globalen Obst-, Gemüse- und Kartoffelwirtschaft erneut in Berlin. 36 flämische Unternehmen und Verbände tragen am Gemeinschaftsstand von Flanderns Agrar-Marketing-Büro VLAM maßgeblich zum Pulsschlag der Weltleitmesse bei.

Flandern auf der FRUIT LOGISTICA
© VLAM

Auch 2026 setzt Flandern an der Spree ein starkes Zeichen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht das Flandria-Prüfsiegelgemüse – Synonym für nachhaltige Erzeugung und die Extra-Qualität flämischer Familienbetriebe. Mit rund 70 verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, von Aubergine bis Zucchini, präsentiert Flandern eine beeindruckende Vielfalt.

Die Branche befindet sich im Wandel: In den vergangenen Jahren hat eine Konsolidierungswelle den Lebensmitteleinzelhandel sowie den Obst- und Gemüsehandel geprägt. Auch auf der flämischen Lieferantenseite zeigt sich dieser Trend – die Unternehmen sind heute bestens aufgestellt, um wachsenden Anforderungen und größeren Mengen gerecht zu werden. Gleichzeitig spielt das Klima eine Schlüsselrolle. Flandern profitiert von seinem gemäßigten Klima und hat sich in Zeiten des Klimawandels als verlässlicher Partner etabliert – selbst für Länder wie Spanien und Italien, die zunehmend auf stabile Lieferketten setzen.

Vom 4. bis 6. Februar 2026 schlägt das Herz der globalen Obst-, Gemüse- und Kartoffelwirtschaft erneut in Berlin. 36 flämische Unternehmen und Verbände tragen am Gemeinschaftsstand von Flanderns Agrar-Marketing-Büro VLAM maßgeblich zum Pulsschlag der Weltleitmesse bei.

Auch 2026 setzt Flandern an der Spree ein starkes Zeichen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht das Flandria-Prüfsiegelgemüse – Synonym für nachhaltige Erzeugung und die Extra-Qualität flämischer Familienbetriebe. Mit rund 70 verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, von Aubergine bis Zucchini, präsentiert Flandern eine beeindruckende Vielfalt.
Die Branche befindet sich im Wandel: In den vergangenen Jahren hat eine Konsolidierungswelle den Lebensmitteleinzelhandel sowie den Obst- und Gemüsehandel geprägt. Auch auf der flämischen Lieferantenseite zeigt sich dieser Trend – die Unternehmen sind heute bestens aufgestellt, um wachsenden Anforderungen und größeren Mengen gerecht zu werden.

Gleichzeitig spielt das Klima eine Schlüsselrolle. Flandern profitiert von seinem gemäßigten Klima und hat sich in Zeiten des Klimawandels als verlässlicher Partner etabliert – selbst für Länder wie Spanien und Italien, die zunehmend auf stabile Lieferketten setzen.

Große Präsenz in Berlin

Frischobst und -gemüse: Archi.Duc–Compack, Bel’Export, Bosporus, BP Fruitcraft, Calsa, Frans Michiels Belgium (FMB), Demargro, Devos-Wouters, Dries Sebrechts Fruit (DSF), Elite Foods, Fresh Fruit Service (FFS), GEMEX, Nicolaï Fruit NV, Rotom, Orca, De Plecker-Lauwers, Special Fruit, ADW Fresh Trade (Group A. De Witte), Van Dijk Foods (Group A. De Witte), Van Lier, Vergro Group, Devleeschouwer (DVL) und VHM Fruit Trade.

Darüber hinaus präsentieren sich die drei Auktionen: BelOrta, Coöperatie Hoogstraten und REO.

Kartoffeln: De Aardappelhoeve, Pomuni, RTL Patat und Warnez.

Obstbäume: ABCz Group, Carolus Trees, Decock Plants, Deroose Plants und Johan Nicolaï.

Neben Vertretern von VLAM stehen auch die Verbände Fresh Trade Belgium, der Auktionsverbund LAVA sowie der Verband belgischer Gartenbaugenossenschaften VBT den Besuchern der FRUIT LOGISTICA Rede und Antwort.

FLIA-Nominierung für Compack

Das flämische Unternehmen Compack (Archi.duc) gehört zu den Nominierten für den FLIA. In der konventionellen Champignonerzeugung fallen bislang Plastikverpackungen und Pilzreste an – für Compack keine Zukunftslösung.
Das Unternehmen denkt Nachhaltigkeit neu: Aus Pilzresten entstehen zirkuläre Zelluloseverpackungen, die plastikfrei, PFAS-frei, kompostierbar, recycelbar und PPWR-konform sind. Diese Innovation spart nicht nur Kunststoff, sondern reduziert auch den Papierverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Faserverpackungen.

Daten und Fakten zum belgischen Obst- und Gemüseanbau

Trotz seiner begrenzten geografischen Fläche gehört Belgien zu den fünf größten Exporteuren von Obst und Gemüse in Europa.
2024 wurden in Belgien 1,86 Mio t Gemüse für den Frischmarkt und die industrielle Verarbeitung erzeugt – davon 1,46 Mio t Freiland- und 398.881 t Unterglasgemüse. Die wichtigsten Freilandkulturen für den Frischmarkt sind Porree (106.080 t), Möhren (89.050 t) und Chicorée (30.400 t).

Das Ranking der bedeutendsten Unterglasgemüsesorten wird von Tomaten mit 283.587 t angeführt, gefolgt von Paprika (32.670 t), Gurken (29.720 t) und Kopfsalat (20.825 t).

Belgisches Gemüse erfreut sich im Ausland zunehmender Beliebtheit: Von Januar bis September 2025 wurden 650.000 t exportiert – ein Plus von 12 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die wichtigsten Abnehmer sind die Niederlande, Frankreich und Deutschland.

2025 erzielte die belgische Birnenernte mit 392.000 t ein Rekordergebnis und sicherte Belgien den ersten Platz unter den Birnenerzeugern der EU-27. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres wurden mehr als 200.000 t Birnen weltweit abgesetzt. Neben Italien nimmt das Interesse an belgischen Conference-Birnen auch in weiter entfernten Märkten wie China und Brasilien zu.

Auch die Apfelernte erreichte 2025 mit knapp 222.000 t – einem Plus von 9 % gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre – ein Spitzenniveau. Von Januar bis September 2025 wurden rund 56.000 t im Ausland abgesetzt, davon 88 % im innergemeinschaftlichen Handel.

Die Erdbeererzeugung liegt mit mehr als 50.000 t weiterhin auf einem stabil hohen Niveau. Der Export in den ersten neun Monaten 2025 wird auf rund 34.000 t beziffert – ein Plus von 17 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
2024 wurden zudem rund 3,9 Mio t Speisekartoffeln im Königreich angebaut. Von Januar bis September 2025 wurden etwa 622.000 t Frischkartoffeln exportiert. 97 % der Mengen wurden im europäischen Binnenmarkt platziert.
2024 verarbeitete die belgische Kartoffelindustrie mehr als 6 Mio t Kartoffeln. Das wichtigste Exportprodukt bleiben Tiefkühl-Pommes frites, von denen rund 90 % in über 120 Länder exportiert werden.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 wurden fast 2,5 Mio t Kartoffelerzeugnisse ausgeführt. Damit bestätigt Belgien erneut seinen Status als bedeutender globaler Akteur in der Kartoffelverarbeitung. VLAM

Halle 27, Stand A-50

  • Belgien
  • Fruit Logistica