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EU und Schweiz vertiefen Zusammenarbeit – Eidgenössischer Absatzmarkt auch für O+G aus der Union wichtig 

Nachdem die Europäische Kommission zu Wochenbeginn Vereinbarungen zur Ausweitung der bilateralen Beziehungen der EU mit der Schweiz unterzeichnet hatte, hat sich jetzt auch der spanische O+G-Dachverband Fepex zu Wort gemeldet und die Bedeutung des Schweizer Marktes für die heimische Exportwirtschaft untermauert.

Unterzeichnung der Zusammenarbeit
Ursula von der Leyen und Guy Parmelin
© Europäische Kommission

Spanien exportierte zuletzt Obst und Gemüse im Wert von 410 Mio in die Schweiz, damit ist das Land der Eidgenossen der zweitwichtigste Absatzmarkt für die spanische Obst- und Gemüsewirtschaft hinter Großbritannien. Die spanischen Exporte von frischem Obst und Gemüse in die Schweiz haben sich in den vergangenen Jahren Fepex zufolge bei etwa 185.000 t stabilisiert. 2025 beliefen sich die Exporte auf insgesamt 185.433 t – eine Menge, die leicht unter der von 2024 liegt, als 196.865 t exportiert wurden, aber sehr ähnlich zu den Zahlen von 2023 mit 181.371 t und von 2021 mit 189.660 t. 

Unterzeichnung des Abkommens 

Am 2. März hatten die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der Präsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft Guy Parmelin ein umfassendes Paket von Abkommen zur Vertiefung und Ausweitung der Beziehungen zwischen der EU und der Schweiz unterzeichnet. Mit dem Paket soll ein moderner Rahmen für die EU und die Schweiz geschaffen werden, der einen reibungslosen Zugang zu einem Markt mit 460 Mio Verbrauchern in Schlüsselsektoren ermöglicht und beiden Seiten wirtschaftliche Vorteile bringt. Durch die Angleichung von Normen und Vorschriften in eng integrierten Bereichen wird soll Rechtssicherheit geschaffen, der Handel mit Waren wie Medizinprodukten und Lebensmitteln vereinfacht und die grenzüberschreitende Versorgung von Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze erleichtert werden. Darüber hinaus werden einheitlichere Vorschriften für Personen gewährleistet, die über die Grenze zwischen der EU und der Schweiz leben, arbeiten oder studieren. Präsidentin Ursula von der Leyen erklärte: „Dieses wegweisende Paket spiegelt die strategische Bedeutung der Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und der Schweiz wider. Und das bedeutet, dass unsere Zusammenarbeit voll und ganz auf die Realitäten und Ambitionen des 21. Jahrhunderts ausgerichtet ist. Durch die Modernisierung und Vertiefung unserer Verbindungen zwischen Schlüsselsektoren – von Handel und Verkehr bis hin zu Gesundheit und Energie – stärken wir die Rechtssicherheit, fördern Innovationen und schaffen neue Chancen für unsere Bürger und Unternehmen.“

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