Gemeint ist: Die Daten zu jeder Kiste werden automatisch on-the-fly bei 10 km/h erfasst, wenn der Mitarbeiter an ihnen vorbeifährt. Dabei entsteht eine hochauflösende, digitale Fotodokumentation zu jeder Kiste, wenn 1D- und 2D Codes gelesen werden, die auch mögliche Schäden erfasst. In seinem Vortrag „360 °-Ladungsmanagement“ sprach Stefan Zweigler darüber, dass Invisium auf Multi-Kamera-Systeme und fotografische Objekterfassung spezialisiert ist und die Kunden von der Beratung bis zur Prozessintegration begleitet.
Mit den VisionPorts für Warenbewegungen soll den Unternehmen zu mehr Transparenz, Effizienz und eigener Datenhoheit entlang der gesamten Supply Chain verholfen werden. CO2 werde reduziert, Verpackungsmüll eingespart und die Umlaufzeiten der Kisten optimiert. „Die Unternehmen müssen vor Ort keine Veränderungen vornehmen, damit die Gates mit dem neuen System installiert werden können. Ein weiterer Vorteil: Sie können auf alle Daten zugreifen und sie prüfen, wodurch es bei der Inventur z.B. eine Zeitersparnis von 100 % gibt. Wir bei Invisium können zwar erkennen, was durchgefahren ist, können aber nicht verfolgen, wohin es gegangen ist. Diese sensiblen Daten liegen allein beim Kunden“, so Zweigler. Und was, wenn eine Kiste einmal nicht lesbar ist? „Wir haben eine no-read-Strategie entwickelt“, beruhigt Zweigler. Sollte der Code z.B. beschädigt sein, greife eine Dummy-Zählung, bei der die Kiste auch dann gezählt werden könne, wenn sie nicht eindeutig identifizierbar sei. Lediglich die Serialisierung entfalle dann.