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Diese Woche im Fruchthandel Magazin: Melonen aus Murcia, Italien, Kanarische Papayas

Insgesamt sind die Aussichten bei Pfirsichen in diesem Jahr positiv. „Die Saison sieht gut aus“, wie CSO Italy-Direktorin Elisa Macchi bei der digitalen Konferenz im Nachgang der medFEL feststellte. Das finden auch die italienischen Firmen, deren Stimmen Sie im Text finden. Die Mengen passen, die Qualität sollte es auch – nur der Konsum könnte dynamischer sein.

Titel Ausgabe 14-2026

Zu diesem Zeitpunkt übernimmt Murcia den Staffelstab von Almería als wichtigstes Produktionsgebiet für Zucker- und Wassermelonen. Die Anbaufläche liegt für Wassermelonen bei 2.981 ha und für Zuckermelonen bei 9.432 ha, so geht es aus den vorläufigen
Ergebnissen der Erhebung über Anbauflächen und Erträge (ESYRCE) 2025 des spanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung hervor.

Der Papaya-Konsum in Deutschland ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Lediglich im Jahr 2022 war im Exoten-Bereich, maßgeblich bedingt durch den Krieg in der Ukraine, eine Delle spürbar. Deutschland zählt zusammen mit den Niederlanden
– als wichtigstem Re-Exporteur in der EU – zu den Hauptimporteuren frischer Papayas. Mit einem Anteil von rund 80 % ist Brasilien unangefochten die Herkunft Nummer eins. Doch die schlechtere Ökobilanz der langen Transportwege von Übersee nach Europa wird nicht nur bei den Konsumenten, sondern auch im Lebensmitteleinzelhandel zunehmend kritisch gesehen. Kürzere Distanzen vom Ursprung zu den Absatzmärkten sind in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus gerückt.

Lesen Sie mehr in Ausgabe 15/2026 des Fruchthandel Magazins.