Denn feststeht: Die Herausforderungen für die Fruchthandelsbranche und die gesamte Lieferkette werden zunehmend größer. Gleichzeitig kämen immer neue, kostenverursachende Anforderungen hinzu, erklärte DFHV-Geschäftsführer Dr. Andreas Brügger. Auch Prof. Dr. Dominic Lemken von der Universität Bonn sprach in seinem Impulsvortrag vom sogenannten „label jungle“. Angesichts zunehmender Digitalisierung und des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz müsse es möglich sein, intelligentere und effizientere Lösungen für die Vielzahl an Siegeln und Zertifikaten zu entwickeln, betonte Dr. Brügger. Oberstes Ziel aller Bemühungen sollte es sein, den Konsum von frischem Obst und Gemüse nachhaltig zu steigern.
Doch Tatsache ist: Verbraucherinnen und Verbraucher heben immer wieder die gesundheitlichen Vorteile von Obst und Gemüse hervor, doch die tatsächlichen Konsumzahlen spiegeln diese Überzeugung bislang nicht unbedingt wider. Das Thema passte hervorragend zum Vortrag von Hein Deprez. Der Gründer und CEO von Greenyard sprach in Düsseldorf darüber, wie sich der Konsum von frischem Obst und Gemüse nachhaltig steigern lässt und welche Chancen sich daraus für die Branche ergeben.
In einer Podiumsdiskussion hatten Rudi Behr (Behr AG), Dr. Friederike Elsner (Verbraucherzentrale NRW e.V.), Prof. Dr. Horst Lang (Globus Markthalle Holding) und Wilfried Kamphausen (QS – Qualität und Sicherheit GmbH) zuvor aktuelle Fragen und Themen des Obst- und Gemüsemarktes erörtert.
Im inoffiziellen Teil der Veranstaltung standen zuvor verbandsinterne Punkte auf dem Programm. So wurden u.a. Präsidium und Geschäftsführung für das Jahr 2025 entlastet und der Tätigkeitsbericht vorgestellt.
Lesen Sie mehr dazu demnächst im Fruchthandel Magazin.