Unter anderem verteuerten sich geschälte Haselnüsse um 21,3 %. Während Agrar- und Lebensmittelimporte überwiegend preiswerter wurden, stiegen die gesamten Importpreise im Jahresvergleich um 6,1 %. Maßgeblich dafür waren höhere Preise für Vorleistungsgüter (+10,3 %) und Energie (+23,9 %). Vor allem Düngemittel und Stickstoffverbindungen verteuerten sich um 28,3 %, was nach Angaben von Destatis unter anderem auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs zurückzuführen ist.
Auch bei den Exportpreisen zeigte sich dieses Bild: Insgesamt lagen sie 3,5 % über dem Vorjahresniveau. Für exportierte Nahrungsmittel mussten hingegen 5,9 % weniger erzielt werden. Die Preise für exportierte landwirtschaftliche Güter lagen insgesamt 6,2 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats.