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Destatis: Importpreise für Nahrungsmittel gehen zurück

Die Importpreise für landwirtschaftliche Güter sind im Juni 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,5 % gesunken. Auch Nahrungsmittel verbilligten sich im Durchschnitt um 6,4 %. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor.

Fahrender Traktor mit Anhänger auf Landstraße, unscharf durch Bewegung, Bäume im Hintergrund
© stgrafix/AdobeStock

Unter anderem verteuerten sich geschälte Haselnüsse um 21,3 %. Während Agrar- und Lebensmittelimporte überwiegend preiswerter wurden, stiegen die gesamten Importpreise im Jahresvergleich um 6,1 %. Maßgeblich dafür waren höhere Preise für Vorleistungsgüter (+10,3 %) und Energie (+23,9 %). Vor allem Düngemittel und Stickstoffverbindungen verteuerten sich um 28,3 %, was nach Angaben von Destatis unter anderem auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs zurückzuführen ist.

Auch bei den Exportpreisen zeigte sich dieses Bild: Insgesamt lagen sie 3,5 % über dem Vorjahresniveau. Für exportierte Nahrungsmittel mussten hingegen 5,9 % weniger erzielt werden. Die Preise für exportierte landwirtschaftliche Güter lagen insgesamt 6,2 % unter dem Niveau des Vorjahresmonats.