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Consorzio Funghi di Treviso knackt 50-Mio-Euro-Marke

Das norditalienische Pilz-Konsortium Consorzio Funghi di Treviso hat 2025 erstmals einen Jahresumsatz von mehr als 50 Mio Euro erzielt. Wie die Erzeugerorganisation aus Venetien betont, bestätige das Rekordergebnis die Stabilität des Organisationsmodells sowie die Fähigkeit, auf einen Markt mit anhaltend hoher Nachfrage nach frischen Pilzen und Convenience-Produkten zu reagieren.

Mischpilze des Pilz-Konsortium Consorzio Funghi di Treviso
Erfolgreicher Mix: Das Konsortium setzt neben Qualität auch auf Service und vielfältige Varianten bei Pilzen und Verpackungen.
© Consorzio Funghi di Treviso

„Das Überschreiten der 50-Mio-Euro-Schwelle ist ein Meilenstein für unsere Organisation“, erklärte Präsident Romeo Fuser. Das Ergebnis sei das Resultat der Arbeit der Mitgliedsbetriebe und Mitarbeitenden sowie einer 2025 stabilen Nachfrage. Der Absatz frischer Pilze entwickle sich sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch auf den Großmärkten positiv, zugleich gewinne die verarbeitende Industrie weiter an Bedeutung.

Stabiles Wachstum dank breiter Marktpräsenz

Der Consorzio Funghi di Treviso vereint 13 Mitgliedsbetriebe, betreibt zwei Produktionsstandorte und beschäftigt rund 140 Mitarbeitende. Im Jahr 2025 habe man rund 18.000 t Pilze vermarktet, davon 15.000 t aus eigener Erzeugung der Mitglieder. Damit zählt die Organisation zu den bedeutenden Akteuren der italienischen Pilzbranche. Der Vertrieb erfolgt über alle relevanten Absatzkanäle, vom LEH über Großmärkte bis hin zur verarbeitenden Industrie.

„Unsere Stärke liegt darin, alle Kanäle zuverlässig und kontinuierlich zu bedienen“, so Fuser. Entscheidend seien Versorgungssicherheit und gleichbleibende Qualität über das gesamte Jahr hinweg.

Differenzierung über Qualität, Service und Nachhaltigkeit

Angesichts des Wettbewerbs durch preisgünstige Importe setze der Consorzio bewusst auf Differenzierung. „Die Herausforderung der italienischen Pilzproduktion besteht darin, sich gegenüber Ländern mit niedrigeren Produktionskosten zu behaupten“, erklärte Fuser. Die Antwort liege in Produktqualität, Frische und Service, aber auch in Verpackungslösungen und Formaten, die den Kundenbedürfnissen besser entsprächen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei das Thema Nachhaltigkeit. Mit der rückstandsfreien Linie „Zero Residui“, darunter Austernpilze, weiße und braune Champignons sowie Portobello, biete das Konsortium eine von CSQA zertifizierte Produktpalette an, die speziell angebaut und am PoS klar gekennzeichnet werde. Ergänzt wird das Sortiment durch die Ready-to-Cook-Linie „Spadella il Gusto“, die auf eine sehr kurze Lieferkette setzt: Ernte, Verarbeitung und Verpackung erfolgen innerhalb eines engen Zeitfensters, um maximale Frische zu gewährleisten.

Das Rekordergebnis 2025 bilde eine solide Grundlage für das laufende Jahr. Entsprechend wolle der Consorzio seine Investitionen in Nachhaltigkeit, Innovation und Service fortsetzen. Sichtbar wird diese Strategie auch auf der FRUIT LOGISTICA, wo sich das Consorzio Funghi di Treviso in Halle 2.2 (Stand B-40) internationalen Kunden und Partnern präsentiert.

Romeo Fuser, Präsident des Pilz-Konsortiums Consorzio Funghi di Treviso
Romeo Fuser, Präsident des Pilz-Konsortiums Consorzio Funghi di Treviso
© Consorzio Funghi di Treviso
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