Das Avocadoangebot bleibt weiterhin angespannt. Aus Spanien ist in der dritten Januardekade kaum Ware verfügbar. Aufgrund von Hagelstürmen in einigen Anbaugebieten fällt die Ernte unterdurchschnittlich aus und in der Comunidad Valenciana endete die Avocado Saison aufgrund dessen sogar früher als gewöhnlich. In Málaga wiederum hat sich die Ernte aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen verzögert.
Entlastung wird hingegen aus Kenia erwartet. Für das laufende Jahr wird dort eine gute Ernte mit steigenden Mengen prognostiziert. Die Ernte sowie die Exporte per Seefracht stehen kurz bevor, sodass kenianische Avocados das Angebot auf dem deutschen Markt in absehbarer Zeit ergänzen dürften. Der Markt wird aktuell überwiegend von Lieferungen aus Marokko und Israel versorgt.
Nach der angebotsstarken 2. Woche ist die Werbeintensität inzwischen merklich abgeflaut. In der aktuellen 4. Kalenderwoche werden konventionelle Avocados in 9 Aktionen beworben. Das ist um die Hälfte weniger als üblich. Die Aktionspreise liegen überwiegend bei 0,88 Euro/St., in Einzelfällen bereits ab 0,77 Euro/St. An den freien Märkten ist kaum Ware greifbar. AMI