Wie aus einer Meldung des Serviço Nacional de Aprendizagem Rural, einer brasilianischen Agrarorganisation, hervorgeht, habe das Land in den vergangenen zehn Jahren ein deutliches Wachstum bei den Exporten verzeichnet, mit einem Plus von 38 % im Wert und 62 % im Volumen. Für das Jahr 2025 wird ein Rekordwert von rund 1,5 Mrd US-Dollar bei den Fruchtexporten genannt, bei einem Handelsüberschuss von rund 400 Mio US-Dollar.
Eduardo Brandão, Geschäftsführer der Abrafrutas, wird in der Mitteilung damit zitiert, dass diese Entwicklung mit der stärkeren Strukturierung des Sektors ab 2013 und 2014 zusammenhänge. Die Gründung der Organisation habe demnach zur besseren Produktionsorganisation sowie zur internationalen Vermarktung brasilianischer Früchte beigetragen. Zudem mache der Sektor laut den Angaben rund 16 % der Arbeitskräfte im brasilianischen Agrarsektor aus.
Zu den wichtigsten Exportprodukten zählen den Angaben zufolge Mango, Trauben, Limetten, Melonen, Wassermelonen und Papayas. Während die Mango beim Exportwert führe, lägen Limetten und Melonen im Volumen vorn. In den vergangenen Jahren hätten zudem Früchte wie die Avocado (Hass) an Bedeutung gewonnen und gehörten inzwischen zu den zehn meist exportierten Früchten Brasiliens.