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Branchenherausforderungen im Fokus von Interpoma

Die internationale Apfelmesse, die vom 25. bis zum 27. November in der Messe Bozen stattfindet, fällt damit mitten in eine Saison, die sowohl stark von extremen Wettereignissen – wie Spätfrösten, Hitzewellen, Dürre und Hagel – als auch von neuen Bedrohungen für die Pflanzengesundheit geprägt ist.

halber Apfel mit Bäumen, Traktor und Menschen
© Interpoma

Dieses Szenarium gefährdet die Produktverfügbarkeit der Hersteller in den kommenden Jahren. Somit erweist sich eines der Hauptthemen der diesjährigen Interpoma – die neuesten Entwicklungen in der Sprühtechnik - von aktuellster Bedeutung, so die Veranstalter.

Sprühtechniken im Fokus  

Die Innovation wird ein Kernthema von Interpoma 2026 sein. Im Mittelpunkt steht die Digitalisierung im Bereich der Sprühtechnik. Ein entscheidender Faktor, um den Schutz der Apfelplantage zu einem strategischen Effizienz- und Wettbewerbsfaktor zu machen.  

„New Approaches in Spraying Technology. Efficiency meets sustainability“ (Neue Ansätze in der Sprühtechnik. Effizienz trifft auf Nachhaltigkeit) lautet das Thema des ersten Kongresstages der Interpoma (26. November). Experten aus Wissenschaft und Technik sprechen über Lösungen für präzisere Maßnahmen, optimierte Anwendungen von Pflanzenschutzmitteln, reduzierte Fehlplatzverluste und Angleichung der Apfelplantage an effizientere und nachhaltigere Produktionsmodelle.   

Doch das Thema ist nicht nur auf den Kongress begrenzt. Als roter Faden der diesjährigen Messe werden die Sprühtechniken nämlich auch beim Interpoma Award und im Ausstellungsbereich des FieraMesse H1 Eventspace, welcher die „Apfelplantage der Zukunft“ ausstellen wird, im Mittelpunkt stehen.  

Einen ebenso spannenden Ausblick auf die Branchenentwicklungen bietet der zweite Tag des internationalen Kongresses (27. November). Das Thema „Regional chances and Global challenges: Latin America in Focus“ (Regionale Chancen und globale Herausforderungen: Lateinamerika im Fokus) wird sich aus einer internationalen und strategischen Perspektive mit den wachstumsstarken Anbauregionen Lateinamerikas wie Brasilien, Chile und Mexiko befassen.  

Ausführliche Informationen im ipoma magazine 

Die ersten Inhalte der Ausgabe 2026 des ipoma magazine, welche vom Experten und Berater Gerhard Dichgans koordiniert werden, sind bereits online auf der Internetseite von Interpoma verfügbar. Weitere Beiträge werden in den kommenden Tagen veröffentlicht. Die vierte Ausgabe des ipoma magazines erscheint ausschließlich digital und setzt damit die bereits 2024 eingeschlagene Richtung der Digitalisierung fort. ipoma bietet fortlaufend vertiefende Einblicke in die Trends, die Zukunft und die wichtigsten Akteure der internationalen Apfelbranche.