Italiens Traubenproduktion belief sich im Vorjahr auf 978.000 t, davon gingen 44 % in den Export, 37 % auf den Inlandsmarkt und 15 % in die industrielle Verarbeitung.
Die Exportmenge erreichte insgesamt 436.860 t (+16,25 % gegenüber 2024), was noch einen deutlichen Abstand zu den erstplatzierten Äpfeln aufweist (1.056.986 t). Im Wert nähern sich die beiden Positionen allerdings zunehmend an: Erzielten die Exporte italienischer Äpfel im Vorjahr 1,187 Mrd Euro, konnten Trauben im gleichen Zeitraum auf 972,8 Mio Euro (+8,47 % gegenüber 2024) zulegen.
Auch bei den g.g.A. Trauben aus Apulien (Uva di Puglia IGP) wurde Positives berichtet: Die verkauften Mengen hätten sich im vergangenen Jahr verdoppelt, zeigte sich Michele Laporta, Präsident des dazugehörigen Konsortiums, zufrieden.
Über 90 % der Traubenexporte gingen im vergangenen Jahr nach Europa, wichtigste Zielmärkte blieben laut dem Experten des italienischen Instituts für Agrar- und Lebensmittelmarktdienstleistungen (ISMEA) Deutschland, Frankreich und Polen.
Die Anbaufläche liegt bei knapp 47.000 ha, Importe blieben mit nur 2 % – dem niedrigsten Wert unter Italiens primären Frischobst-Kategorien – verschwindend gering, stellte Mario Schiano Lomoriello bei seiner Präsentation auf der Abschlusskonferenz in Noicàttaro fest.
Weitere Details zur italienischen Traubensaison lesen Sie in der kommenden Ausgabe 17 des Fruchthandel Magazins.