Zusätzlich führten steigende Importmengen zu einer breiten Warenverfügbarkeit. Einschränkungen zeigten sich lediglich bei Steinobst und Feigen, bei denen ungünstige Witterungsbedingungen in wichtigen Herkunftsländern zu Ausfällen führten. Im Zitrussortiment entwickelten sich die Märkte uneinheitlich, während Exoten und Südfrüchte in deutlich größeren Mengen nach Deutschland geliefert wurden.
Das umfangreiche Angebot spiegelte sich auch auf der Verbraucherebene wider. Die Ausgaben für Obst lagen insgesamt leicht über dem Vorjahr, was vor allem auf das eingeschränkte Steinobstangebot zurückzuführen war. In nahezu allen anderen Produktgruppen fielen die Preissteigerungen unterdurchschnittlich aus – bei Trauben und Melonen zahlten die Verbraucher sogar weniger als im Vorjahr.
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