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AMI: Der spanische Winter verknappt das Eissalatangebot

Im Januar 2025 wurde weniger für Eissalat geworben als in anderen Jahren. Das Angebot ist durch ungünstige Wachstums- und Erntebedingungen in den Anbauregionen beschränkt. Die Angebots- und Großmarktpreise stiegen dementsprechend.
Seit Mitte Dezember verzögert nun schon anhaltender Regen sowohl das Wachstum, die Ernte wie auch die Neupflanzungen in den spanischen Anbaugebieten. 

ganzer und aufgeschnittener Eissalat
© mates/AdobeStock

Hinzu kommen eine kühle Witterung und geringe Sonneneinstrahlung, die die Eissalate langsamer wachsen lassen. So ist das Angebot begrenzt. Zwar werden inzwischen bereits kleinere Kopfgewichte angeboten, doch was im Vorgriff geerntet wird, fehlt nach hinten heraus. Wie sich die Pflanzlücken der vergangenen Wochen auswirken werden, ist noch nicht abzusehen, doch auch unter idealen Wachstumsbedingungen könnte die Versorgungslage noch einige Zeit knapp bleiben.

Angebotslage wirkt sich auf Werbeaktionen aus

Nach der für diese Jahreszeit werbestarken Vorwoche warb der Lebensmitteleinzelhandel laut AMI Aktionspreise im LEH in der 5. Woche nur noch dreimal für Eissalat. Insgesamt fiel die Werbeintensität im Januar dieses Jahres deutlich unterdurchschnittlich aus. In lediglich 29 Aktionen wurde in den ersten 5 Wochen auf Eissalat aufmerksam gemacht. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre waren es im selben Zeitraum 42 Angebotsaktionen. Seit Ende November 2025 (KW47) stieg die untere Preisgrenze bis zur 5. Woche dieses Jahres um 38 % auf 0,95 Euro/St.

Die kurzzeitig rückläufige Preisentwicklung an den deutschen Großmärkten wurde seit Beginn der 5. Woche wieder umgekehrt. Zur Mitte der 5. Woche wurde ein durchschnittlicher Abgabepreis von 11,50 Euro/8-10er-Steige notiert. AMI
 

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