Dazu gehöre eine Rekordinvestition in Höhe von 900 Mio GBP in neue Filialen und Vertriebszentren, weitere Preissenkungen im gesamten Sortiment sowie mehr langfristige Vereinbarungen mit den britischen Lieferanten.
Die Ankündigung fällt mit der Veröffentlichung der jüngsten Jahresergebnisse des Supermarktunternehmens zusammen, wonach der Umsatz in den zwölf Monaten bis zum 31. Dezember 2025 um 5 % auf einen Rekordwert von 19 Mrd GBP gestiegen sei. Aktuellen Branchenzahlen zufolge wird der Anteil von Aldi am britischen Lebensmittelmarkt auf 10,6 % geschätzt. Aldi erklärte, der Umsatzanstieg sei darauf zurückzuführen, dass mehr Kunden in mehr Filialen mehr Produkte kauften, dank der „konsequenten Ausrichtung auf einfache, dauerhaft niedrige Preise“.
Der Supermarkt, der derzeit über 1.092 Filialen verfügt, teilte mit, dass seine Investition in Höhe von 900 Mio GBP im Jahr 2027 den Bau von 40 neuen Filialen sowie den weiteren Ausbau seines Vertriebsnetzes umfassen werde. In den nächsten zehn Wochen sollen 30 Filialen eröffnet werden, darunter in Dumbarton, Newport und Willesden (London).
Aldi hat bereits zuvor angekündigt, auf 1.500 Filialen in ganz Großbritannien zu expandieren, wobei der Schwerpunkt auf Gemeinden liege, die aufgrund fehlender lokaler Auswahl oder mangelnden Wettbewerbs keinen Zugang zu erschwinglichen Lebensmitteln haben.
Der Supermarkt habe sich verpflichtet, bis 2027 mindestens 50 % der Produkte über langfristige Vereinbarungen mit seinen Lieferanten zu beziehen. Mehrjährige Verträge geben Produzenten und Herstellern mehr Sicherheit, in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten zu investieren, wodurch das britische Lebensmittelsystem weniger von Importen aus dem Ausland abhängig wird.
Giles Hurley, Vorstandsvorsitzender von Aldi UK und Irland, sagte: „Die Lebensmittelkosten stellen nach wie vor eine der größten Belastungen für die Haushalte im ganzen Land dar. Die jüngsten Dürren im Inland und Ereignisse in Übersee haben deutlich gemacht, wie anfällig unser Ernährungssystem ist und warum die Ernährungssicherheit langfristig eine nationale Priorität sein muss. Wir arbeiten hart daran, gutes Essen für jede Familie erschwinglicher zu machen – indem wir die Preise für Artikel des täglichen Bedarfs senken, langfristige Lieferantenverträge abschließen, um die heimische Produktion zu steigern, und durch unser Filialeröffnungsprogramm weiterhin noch mehr Gemeinden mit erschwinglichen Lebensmitteln versorgen.“