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25 Jahre königliches Gemüse in Brandenburg

Der 5. Mai 2026 steht als Tag des deutschen Spargels ganz im Zeichen des beliebten Freilandgemüses. Brandenburg gehörte auch 2025 mit 72 Betrieben und einer Anbaufläche im Ertrag von 3.441 ha zu den führenden Anbaugebieten. Wie sich der Spargelanbau in den vergangenen 25 Jahren entwickelt hat und woher importierter Spargel kommt, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.

bunter Spargel
© HLPhoto/AdobeStock

Spargel ist mit Blick auf den Flächenanteil seit Jahren die bedeutendste Gemüsekultur in Brandenburg. Lag der Anteil an der gesamten Anbaufläche von Gemüse im Freiland zu Beginn der 2000er Jahre noch bei etwa einem Viertel, machte er 2025 mehr als 60 % der Fläche aus. 

2025 wurde Spargel in Brandenburg auf 3.441 ha gestochen. Das entspricht einem Minus von 2,9 % gegenüber dem Vorjahr und dem niedrigsten Wert seit 2017. Mehr Anbaufläche gab es nur in Niedersachsen (3.754 ha) und Nordrhein-Westfalen (3.463 ha).

72 Betriebe haben sich in Brandenburg dem Spargelanbau verschrieben. Davon befinden sich allein 26 im Landkreis Potsdam-Mittelmark, wo auch der berühmte Beelitzer Spargel beheimatet ist. Insgesamt 2.057 ha wurden 2025 in Potsdam-Mittelmark bewirtschaftet. Oberhavel folgt mit 843 ha mit großem Abstand.

2025 konnten im Durchschnitt 55,2 Dezitonnen Spargel pro Hektar geerntet werden. Ein Jahr zuvor waren es noch 56,9 Dezitonnen pro Hektar. Mit 19.003 t insgesamt war das die zweitschlechteste Ernte der vergangenen zehn Jahre. 

Im Vergleich mit dem Beginn dieses Jahrhunderts war die Erntemenge in Brandenburg insbesondere seit 2016 durchgängig hoch. 2000 wurden insgesamt 5.778 t Spargel geerntet. Die Erntemenge nahm somit in den vergangenen 25 Jahren um fast 230 % zu. Mehr Spargel wurde nur in Bayern (20.697 t) und Niedersachsen (19.893 t) geerntet.

18 Brandenburger Betriebe bauten 2025 Spargel in ökologischer landwirtschaftlicher Produktion an. Zwei Betriebe weniger als ein Jahr zuvor. Der Ertrag lag bei 50,4 Dezitonnen je Hektar und damit knapp 5 t niedriger als im konventionellen Anbau. 

Importierter Spargel kommt größtenteils aus der EU

Nur ein Bruchteil des in Brandenburg angebotenen frischen Spargels kommt aus dem Ausland. Lediglich 400,9 t wurden 2025 importiert. Nur 2021 war die Menge mit 426,8 t in den vergangenen zehn Jahren größer. 2025 war Italien Importeur Nr. 1 und lieferte über die Hälfte der importierten Ware. Über den Zeitraum der vergangenen zehn Jahre gesehen, kam der Großteil des ausländischen Spargels jedoch aus Griechenland.

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