Die UNIKA begeht in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag und ist damit seit einem Vierteljahrhundert ein fester und verlässlicher Partner für Politik, Wirtschaft und in der gesamten Kartoffelbranche. Dazu haben maßgeblich auch die Mitglieder beigetragen. „Dafür anlässlich unseres Jubiläums herzlichen Dank an Sie“, hebt Feuerborn hervor. Gegründet wurde der Verband im Oktober 2001, konzipiert als Plattform für die deutsche Kartoffelwirtschaft mit dem Ziel, die Zukunft der Branche aktiv zu gestalten. Von der Züchtung und Pflanzguterzeugung über die Primärproduktion mit Anbau- und Lagertechnik, die Abpacker, den Handel bis hin zum Endverbraucher strukturiert und bündelt die UNIKA die Positionen der Kartoffelbranche.
Feuerborn im Amt bestätigt
Olaf Feuerborn, der seit 2017 der UNIKA vorsteht, wurde von den Mitgliedern für eine weitere Amtsperiode im Vorstand bestätigt. Im Anschluss daran wählten die Vorstandsmitglieder Herrn Feuerborn erneut zu ihrem Vorsitzenden. Dem fünfköpfigen Vorstand gehören weiterhin als sein stellvertretender Vorsitzender Leo von Kameke (geschäftsführender Gesellschafter der SOLANA-Gruppe) sowie Thomas Herkenrath (Präsident des Deutschen Kartoffelhandelsverbands e.V.), Holger Laue (Vorsitzender des Ausschusses Kartoffeln des Deutschen Raiffeisenverbands e.V.) und Franz-Bernd Kruthaup (Geschäftsführer der GRIMME Holding GmbH) an.
Frau Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl, seit Juli 2025 Präsidentin des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), hielt den Gastvortrag zu aktuellen Herausforderungen im Bereich der Ernährungssicherheit. In ihren Ausführungen hebt sie auch auf die Bedrohung durch die Schilf-Glasflügelzikade ab.
„Die durch die Schilf-Glasflügelzikade übertragenen bakteriellen Krankheitserreger sind eine existenzielle Bedrohung für den deutschen Kartoffelanbau. Im engen Austausch mit den Pflanzenschutzdiensten der Länder und dem Julius Kühn-Institut hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Notfallzulassungen erteilt, um die Zikade zu bekämpfen. Unser Ziel muss sein, Ernteerträge durch integrierten Pflanzenschutz, resistente Sorten und Präzisionslandwirtschaft zu sichern. Auf diese Weise sorgen wir gemeinsam für Ernährungssicherheit unter Wahrung der menschlichen Gesundheit und der Artenvielfalt“, so Frau Prof. Böl.
UNIKA-Jahresbericht
Fristgerecht zur UNIKA-Mitgliederversammlung ist auch wieder der vielfach gelesene UNIKA-Jahresbericht erschienen. Detaillierte Übersichten über die Gremien, die vielfältigen Aktivitäten des Branchenverbandes im vergangenen Jahr sowie Strukturzahlen zum Kartoffelsektor enthält der Jahresbericht der UNIKA. Er ist auf der UNIKA-Homepage (www.unika-ev.de) unter der Rubrik „Publikationen“ abrufbar.