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Türkische Mandarinenproduktion erholt sich

Die Mandarinenproduktion in der Türkei wird im Vermarktungsjahr 2025/26 voraussichtlich um zehn Prozent auf rund 2,19 Mio t steigen. Einer der Hauptgründe für den Zuwachs ist, dass frühe Mandarinensorten wie Okitsu und Mihowase nicht von landwirtschaftlichem Frost betroffen waren. 

Mandarinen der Sorte Okitsu am Baum.
Türkische Mandarinen der Sorte Okitsu
© FH-Magazin

Dies geht aus einem aktuellen USDA-Bericht hervor. Besonders in der Region Adana wird mit einer Ernte von über einer Million Tonnen gerechnet. Einige Exportunternehmen berichten dort sogar von Ertragssteigerungen zwischen 40 % und 50 %. Im Vermarktungsjahr 2024/25 war die Mandarinenproduktion hingegen um 33 % auf 1,98 Mio t zurückgegangen. Ursache waren außergewöhnlich hohe Temperaturen während der Blütezeit im Frühjahr 2024, die zu Ernteverlusten führten. Die Sorte Satsuma ist die am weitesten verbreitete Mandarine in der Türkei und spielt eine zentrale Rolle sowohl für den Binnenmarkt als auch für den Export. Rund 80 % der gesamten Satsuma-Produktion gehen in den Export. Mandarinen sind die meistproduzierte Citrusfrucht der Türkei. Die Mandarinenexporte im Vermarktungsjahr 2025/26 werden laut der Schätzung der USDA-Experten voraussichtlich um rund 60 % auf 1 Mio t steigen. Grund dafür sind eine höhere Produktion sowie eine wachsende Nachfrage aus Russland, dem Irak und der Ukraine. Zwar wird ein direkter Anstieg der Mandarinenerzeugung im Jahr 2025 nicht ausdrücklich genannt, doch die Exportdaten deuten klar auf eine Produktionsausweitung hin.
 

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