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Südafrikas Steinobstbranche mit großen Fortschritten bei Nachhaltigkeit und Compliance

Die südafrikanische Steinobstindustrie zeigt in der Saison 2025/26 eine außergewöhnlich hohe Einhaltung internationaler Sozial- und Umweltstandards. Aktuelle Daten der Sustainability Initiative of South Africa (SIZA) belegen, dass Compliance längst fester Bestandteil der täglichen Geschäftspraxis in der Branche ist – selbst während der arbeitsintensiven Hauptsaison von November bis April. 

Nektarinenernte in Südafrika.
© Lucentlands

Insgesamt nahmen 418 Steinobstlieferanten an den Compliance-Prozessen teil, der Großteil davon im Westkap. Mit über 112.000 Beschäftigten entlang der Wertschöpfungskette ist die Branche zudem ein bedeutender Arbeitgeber im ländlichen Raum. Die hohe Beteiligung zeigt, dass soziale und ökologische Verantwortung nicht mehr als Pflichtübung, sondern als Wettbewerbsfaktor verstanden wird. Besonders stark sind die Ergebnisse bei den Selbstevaluierungen: Die durchschnittlichen SAQ-Werte liegen bei 97,03 % für soziale und 88,3 % für ökologische Standards. Auch die externen Audits bestätigen das Bild: Der Großteil der abgeschlossenen Sozialaudits erreichte den Platinum-Status, ebenso alle bisher finalisierten Umweltaudits. Zwar gibt es vereinzelt Verbesserungsbedarf – etwa bei der Arbeitssicherheit oder der formalen Erfassung von CO₂-Emissionen –, doch reagieren die Betriebe zunehmend proaktiv, resümieren Hortgro und SIZA. In einem global zunehmend anspruchsvollen Markt positioniert sich die südafrikanische Steinobstindustrie damit erfolgreich als nachhaltiger, transparenter und verantwortungsvoller Produzent und stärkt zugleich seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

 

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