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Südafrika: Rahmenabkommen mit China eröffnet neue Exportchancen für Citrus

Das kürzlich angekündigte Handelsrahmenabkommen zwischen South Africa und China sorgt in der südafrikanischen Citrus-Industrie für große Erwartungen. Das Abkommen sieht perspektivisch einen zollfreien Zugang südafrikanischer Citrus-Früchte zum chinesischen Markt vor, einem der größten und dynamischsten Absatzmärkte weltweit.

Soft Citrus in der Verpackungsanlage
© Lucentlands

„Bislang profitierten zahlreiche internationale Wettbewerber von bestehenden Freihandelsabkommen mit China und damit von bevorzugtem Marktzugang“, sagt Dr. Boitshoko Ntshabele, CEO der Citrus Growers Association (CGA). „Das neue Rahmenabkommen könnte nun gleiche Wettbewerbsbedingungen für südafrikanische Produzenten schaffen und die Konkurrenzfähigkeit deutlich stärken.“ Geplant sei ein sogenanntes „Early Harvest Agreement“ bis Ende März. Angesichts des Beginns der südafrikanischen Citrus-Saison im April gilt der Zeitpunkt als günstig. Die Branche befinde sich seit Jahren im Aufwärtstrend, die Rekordsaison 2025 unterstreiche das Wachstum, die Innovationskraft und die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors. Doch steigende Produktionsmengen allein reichen dem Verband zufolge nicht aus: Um das volle Wertschöpfungspotenzial auszuschöpfen, sei ein erweiterter Marktzugang entscheidend, neben China auch in die EU, die USA du nach Indien. 

Branchenvertreter begrüßten den Abschluss des Rahmenabkommens ausdrücklich und fordern eine zügige Umsetzung, damit die Produzenten bereits in der kommenden Saison von den neuen Möglichkeiten profitieren können. Südafrikanische Citrus-Früchte gelangten erstmals im Jahr 2004 auf den chinesischen Markt. Seitdem wurden die Exportprotokolle mehrfach überarbeitet, wobei jede Anpassung laut CGA den Handel gestärkt und die Marktzugangsbedingungen verbessert hat. „Chinas Ansatz, der auf wissenschaftlichen Kriterien basiert, wird von uns sehr geschätzt. Diese Fortschritte zeigen, was möglich ist, wenn sich beide Länder zu einem kontinuierlichen wissenschaftlichen Dialog und zur Handelserleichterung verpflichten“, so Dr. Boitshoko Ntshabele. 
 

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