Das entspricht einem Plus von 80 % gegenüber der Vorsaison und stellt das beste Ergebnis seit 2010/11 dar, als mit 18.000 t ein Rekord erzielt worden war. Nachdem die Ausfuhren 2019/20 mit 17.000 t beinahe an den Höchststand herangereicht hatten, waren sie in den folgenden Jahren kontinuierlich gesunken und 2023/24 auf nur noch 5.300 t gefallen.
Die jüngste Saison markiert nun nach Einschätzung der Analysten von ‚EastFruit‘ eine klare Trendwende. Denn auch die Exportstruktur habe sich verändert. Während die Lieferungen traditionell im Februar ihren Höhepunkt erreichten und ab April stark zurückgingen, zeigte sich 2024/25 eine ausgewogenere Verteilung. Im April wurden die größten Mengen verschifft und auch im Mai blieben die Exporte auf hohem Niveau. Wichtigster Abnehmer bleibt Mauretanien mit einem Anteil von 45 %. Das Vereinigte Königreich rückte mit erstmals mehr als 1.000 t seit 17 Jahren auf Platz zwei vor, gefolgt von Russland mit 9,2 % der Gesamtausfuhren. Die Niederlande und Kanada nahmen ihre Importe wieder auf, während die Lieferungen nach Frankreich um 20 % zurückgingen, berichtet ‚EastFruit‘. Zudem verdoppelten sich die Exporte in kleinere Märkte, was auf eine zunehmende Diversifizierung des marokkanischen Exportportfolios hindeutet.