Daher wurde besonders die Saftindustrie dieses Jahr verstärkt beliefert. Bei stetigen Preisnachlässen war die Werbeaktivität kontinuierlich gegeben.
Die Rhabarberernte im Freiland in Deutschland hat im März in geringem Umfang begonnen. Im Laufe des Aprils nahm die Verfügbarkeit in allen Anbaugebieten zu. Im Mai konnte dann flächendeckend auf Rhabarber zurückgegriffen werden. An den deutschen Großmärkten zeigt sich trotz des ausreichenden Angebots jedoch aktuell keine besonders dynamische Nachfrage, da die Eigenversorgung in der Direktvermarktung weiterhin gegeben ist und ausreichend Ware zur Verfügung steht. Stetigen Absatz verzeichnet weiterhin die Saftindustrie, die laufend Rhabarber aufnimmt. Insgesamt dürfte der Markt bis Pfingsten noch stabil funktionieren, bevor die Marktlage voraussichtlich anschließend saisonüblich langsam abschwächen wird. An den Großmärkten zeigt sich bezüglich der Sorten ein zweigeteiltes Preisgefüge. Grüne, grobe Ware ist etwas günstiger während roter, feiner Rhabarber fest im Preis ist. Seit Saisonbeginn gaben die Großmarktpreise wie üblich mit zunehmendem Angebot stetig nach.
Kontinuierliche Werbeaktivität seit Saisonstart
Seit Saisonstart ist die Werbeaktivität im deutschen Lebensmitteleinzelhandel kontinuierlich gegeben. In insgesamt 12 Aktionen wird Rhabarber diese Woche (KW 21) beworben. Damit ist die Werbeintensität im Jahresvergleich hoch, dürfte sich saisonbedingt jedoch langsam dem Ende zuneigen. Bis auf eine Aktion mit Bio-Ware wird ausschließlich konventionell erzeugte Ware aus deutschem Anbau angeboten. Die Aktionspreise starten bei 1,99 Euro/kg. AMI