Zu den deutlichsten Rückgängen bei Gemüse gehören Kartoffeln (139.568 t, -23 %), Zwiebeln (141.972 t, -13,5 %), Zucchini (252.937 t, -5,2 %), Tomaten (380.188 t, -4,3 %) sowie Paprika (476.375 t, -2,4 %). Dagegen stiegen die Exporte von Salat auf 487.179 t (+2,9 %) und Gurken auf 415.939 t (+1,2 %).
Bei frischem Obst sticht das Wachstum bei Wassermelonen auf 701.057 t (+20,8 %) und Zuckermelonen auf 275.434 t (+15,9 %) hervor, während die Ausfuhren von Zitrusfrüchten wie Orangen mit 826.149 t um 12 % zurückgingen. Zitronen erreichten in diesem Zeitraum 385.057 t (-8,6 %) und Mandarinen 493.706 t (-6,5 %).
Der Gesamtumsatz der spanischen O+G-Exporte von Januar bis Juli 2026 erreichte 12,731 Mrd Euro, das sind 5,8 % mehr im Vergleich zu den 12,039 Mrd Euro in demselben Zeitraum in 2025. Davon entfielen 7,0254 Mrd auf frisches Obst (+4 %) und auf Gemüse 5,7061 Mrd Euro (+8 %).
Nach Anbaugebieten liegt Andalusien mit 2,68 Mio t (-0,8 %) und 5,4227 Mrd Euro (+6,9 %) weiterhin auf dem ersten Platz, gefolgt vom Land Valencia mit 1,92 Mio t (-7,2 %) und 2,9027 Mrd Euro (-1,8 %) sowie Murcia mit 1,64 Mio t (+6,2 %) und 2,4827 Mrd Euro (+10 %). Hervorzuheben sind auch die gestiegenen Exporte von Katalonien mit 547.567 t (+1,5 %), Aragón 99.636 t (+0,9 %) und Extremadura 86.537 t (+4,6 %) während Castilla-La Mancha mit 36.459 t einen Rückgang von 14,5 % verzeichnet.