von Marlis Heinz 1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Saisonarbeitskräfte: Wer erntet künftig zu welchen Bedingungen?

Die Unternehmertage Spargel und Erdbeer im Dezember 2025 hatten ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung zog: der Mangel an zuverlässigen Saisonkräften und Möglichkeiten, dem zu begegnen.

Menschen ernten Erdbeeren im Feld
© Heinz

Nicole Spieß (Hauptgeschäftsführerin des Gesamtverbandes der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e.V.) fasste die Lage in einem Vortrag zusammen.

Der Mangel beherrscht die Branche, stellt alles Planen und Investieren in Frage. Insofern traf Nicole
Spieß (Hauptgeschäftsführerin des Gesamtverbandes der deutschen land- und forstwirtschaftlichen
Arbeitgeberverbände e.V.) ins Schwarze. Sie gab nämlich Antworten auf die Frage „Woher kommen unsere Saisonarbeitskräfte – wer erntet künftig zu welchen Bedingungen?“ Zum Einstieg betonte sie, dass Wanderarbeiter durchaus kein Phänomen der Neuzeit darstellen oder nur in Deutschland unterwegs sind.

Auf ihrer Europakarte illustrierten lange Pfeile die unterschiedlichen Reiserouten: Nach Deutschland kommen aktuell rund 80 % der Saisonkräfte aus Rumänien; in Portugal und Spanien arbeiten neben Rumänen auch Erntehelfer aus Nordafrika und Asien, in Polen ernten Chinesen … „Zweihundert Millionen Menschen sind inzwischen weltweit unterwegs, um anderswo den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen.“ In diesem Zusammenhang berichtete Nicole Spieß davon, dass ihr und damit der Branche oft vorgeworfen werde, dass es „pervers“ sei, Leute von weit her für ein paar Wochen ins Land zu holen, um sie unsere Ernte einbringen zu lassen. 

Lesen Sie demnächst mehr im Fruchthandel Magazin.

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