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Saison bei deutschen Radieschen gewinnt an Dynamik

Die Versorgung mit Radieschen hat in den vergangenen Wochen kontinuierlich zugenommen. Ausschlaggebend dafür waren günstige Witterungsbedingungen in den deutschen Anbauregionen. 

Radieschen auf dem Feld
© Ralf Geithe/AdobeStock

Die Verfügbarkeit von Radieschen hat im April spürbar zugenommen. Insbesondere aus der Pfalz sowie aus den nördlichen Anbaugebieten Deutschlands gelangten zunehmend größere Mengen auf den Markt, wodurch sich die Angebotslage insgesamt einem für die Jahreszeit üblichen Niveau angenähert hat. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die zuletzt warme Witterung im Westen, die das Wachstum beschleunigte und zu einer insgesamt ausgeglicheneren Marktsituation beitrug. Mit dem Übergang in den Mai verstärkte sich dieser Effekt zusätzlich. Die anhaltend warme Witterung in der Pfalz sorgt weiterhin für verstärktes Wachstum und ein weiter steigendes Angebot. Infolgedessen sind die durchschnittlichen Abgabepreise an den deutschen Großmärkten nochmals spürbar gesunken. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage stabil, sodass sich die Vermarktung weiterhin auf einem soliden Niveau bewegt.

In der aktuellen Woche (KW 19) wirbt der Lebensmitteleinzelhandel insgesamt 8-mal mit Radieschen. Dabei wird ausschließlich mit konventionell erzeugten Radieschen geworben. Die Aktionspreise liegen für Stückware zwischen 0,55 Euro/Bund und 0,99 Euro/Bund und sind damit in der unteren Spanne gegenüber der Vorwoche gesunken. AMI

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