Damit sei das Land der zweitgrößte Exporteur von frischem Spargel weltweit (hinter Mexiko), mit einer Präsenz in mehr als 40 Märkten und einem der höchsten Erträge pro Hektar auf internationaler Ebene.
Das IPEH wies darauf hin, dass peruanischer Spargel viel mehr als nur ein Exportprodukt sei, sondern ein Symbol für den Aufschwung des Agrarexports des Landes, da er als eines der ersten Produkte gezeigt hat, dass die peruanische Landwirtschaft Märkte erobern, Entwicklung generieren und Peru als weltweite Referenz für Obst und Gemüse positionieren kann.
„Das 2025 erzielte Ergebnis stellt eine positive Entwicklung gegenüber den vergangenen Jahresabschlüssen des Sektors dar und bestätigt, dass frischer Spargel die Produktions- und Exportdynamik des peruanischen Spargelsektors aufrechterhält, da er im Vergleich zu Konserven und Tiefkühlprodukten etwa 82 % des gesamten Exportvolumens ausmacht”, erklärte er.
Was die Zielmärkte betrifft, so wurden frische Spargel aus Peru in 42 Länder exportiert. Die Vereinigten Staaten blieben mit einem Anteil von etwa 73 % am Gesamtexportvolumen der wichtigste Markt. Es folgten Spanien mit etwa 10 % und das Vereinigte Königreich mit etwa 7 %. Zusammen machten diese drei Zielmärkte etwa 90 % der Lieferungen aus.
Das Exportangebot stammte hauptsächlich aus La Libertad und Ica, den Regionen mit der größten nationalen Produktion. Im Jahr 2025 exportierten rund 85 Unternehmen frischen peruanischen Spargel. Derzeit verfügePeru über etwas mehr als 15.000 ha Spargelanbaufläche, die sich hauptsächlich auf La Libertad, Ica, Lambayeque, Áncash und Lima verteilen.
Logistisch gesehen wurden frische Spargel hauptsächlich auf dem Seeweg exportiert, auf den 67 % des Volumens entfielen, gefolgt vom Luftweg mit 32 %, während der Landweg einen Anteil von knapp 1 % verzeichnete.
Der peruanische Spargelsektor entwickele sich in einem zunehmend anspruchsvollen internationalen Umfeld, das durch strengere Anforderungen der Zielmärkte an die Einhaltung der pflanzengesundheitlichen und hygienischen Bedingungen des Produkts gekennzeichnet sei. In diesem Zusammenhang hat der Nationale Dienst für Agrargesundheit (Senasa) das Rückverfolgbarkeitssystem für die Kontrolle von Frachtbriefen (SIS) eingeführt, eine digitale Plattform, die es ermögliche, den Fluss von Frachtbriefen und Rohstoffen vom Produktionsort bis zum Versand zu registrieren und zu verfolgen. Das System integriere Prozesse der Registrierung, Übertragung, Entgegennahme und Konfektionierung von Sendungen im Zusammenhang mit der pflanzengesundheitlichen Zertifizierung.
Führende Unternehmen der Branche seien bereits in das SIS integriert, wodurch die Rückverfolgbarkeit von peruanischem Spargel verbessert wird und ihre internationalen Kunden mehr Vertrauen in die Herkunft und den pflanzengesundheitlichen und hygienischen Zustand des exportierten Produkts gewinnen.