Dies sei im Koalitionsvertrag festgehalten, berichtet der nationale Obstverband NFO. Für die Programme „Schulobst“ und „Chancengerechter Start“ stellt die Regierung demnach strukturell 150 Mio Euro bereit. In den Niederlanden gibt es mehr als 6.500 Grundschulen und rund 1.400 weiterführende Schulen. Das derzeitige Budget der europäischen Schulobstregelung für die Niederlande beträgt 5,5 Mio Euro. Acht Lieferanten sind vom niederländischen Amt für unternehmerische Förderung anerkannt und beliefern jeweils mindestens 291 Schulen über einen Zeitraum von 20 Unterrichtswochen.
Aus einer Umfrage unter 300 Schulleitungen und Lehrkräften im Grundschulbereich geht hervor, dass 36 % der niederländischen Schulen im Jahr 2025 am EU-Schulobstprogramm teilnahmen. 51 % der Schulen haben das gesamte Schuljahr über einen oder mehrere feste Obst- und Gemüsetage. Weitere 16 % bieten solche festen Tage ausschließlich während des EU-Schulobstprogramms an. Die übrigen Schulen haben keine festen Obst- und Gemüsetage. Mit den zusätzlichen Investitionen will das Kabinett eine gesunde Ernährung an Schulen fördern und die Teilnahme künftig auf alle Schülerinnen und Schüler im Bildungsbereich ausweiten.