Der Preisniveau-Einfluss fällt mit einem Anstieg von drei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat hingegen überproportional aus (FMCG Barcoded: +2,2 %). Die Nachfrageentwicklung ist somit im Januar 2026 mit lediglich einem Prozent mehr Menge recht flach, was sich übrigens gleichermaßen in allen drei Teilbereichen widerspiegelt.
Bei frischem Obst führen entgegengesetzte Trends zum stagnierenden Mengenergebnis im ersten Monat des Jahres 2026. Exoten setzen ihren Erfolgskurs des vergangenen Jahres fort und können auch im Januar wachsen (+10 % Menge ggü. Vorjahresmonat). Stark getrieben wurde dies durch die positive Performance von Kiwis. Auch Beerenobst konnte deutlich zulegen (+7 %), was besonders auf das Plus
von Heidelbeeren zurückzuführen ist. Auf der anderen Seite mussten Bananen (-2 %), Kernobst (-1 %) und Zitrusfrüchte (-1 %) allesamt leichte Einbußen hinnehmen. Bei Letzteren ging dies mit zweistellig gestiegenen Kilopreisen einher, sodass im Umsatz noch ein dynamisches Plus resultierte. Auch bei Bananen ist der leichte Verlust nicht verwunderlich: Nach der Angebotsoffensive im Januar des Vorjahres
war der Basiseffekt groß. Mit dem leichten Rückgang bleibt das Absatzlevel somit weiter deutlich über dem Niveau von Januar 2024.
Auch bei frischem Gemüse gab es im Januar gegenläufige Entwicklungen. Fruchtgemüse musste insgesamt ein Minus von drei Prozent im Absatz hinnehmen. Getrieben wurde dies vor allem durch stark gestiegene bezahlte Preise bei Paprika und Gurken, was mit Mengenverlusten einhergeht. Trotz eines ebenfalls gestiegenen Preisniveaus fallen kleine Tomaten mit einem Absatzplus von fünf Prozent aus der
Reihe. Ebenfalls erfolgreich verlief der Januar 2026 für Wurzelgemüse (+7 %) und Kohlgemüse (+6 %). Zu deutlich gesunkenen Kilopreisen konnten bei Letzterem Brokkoli und Blumenkohl zweistellige Absatzanstiege verzeichnen.