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Neues fossilfreies Gewächshaus für Koppert Cress

Mit der Inbetriebnahme eines neuen, hochmodernen Gewächshauses macht Koppert Cress eigenen Angaben zufolge erneut einen großen Schritt in Richtung fossilfreier Anbau.

Partner für das neue Gewächshaus
© Koppert Cress

Das Gewächshaus, in dem Spezialprodukte angebaut werden, wurde in enger Zusammenarbeit mit der Division Q und verschiedenen Partnern entwickelt.

Das Ergebnis sei ein integriertes Energiesystem, in dem Technologien für Isolierung, Klimatisierung, Wärme und CO₂-Reduzierung intelligent zusammenwirken. Mit diesem neuen Gewächshaus und dem kürzlich erfolgten Anschluss an die Geothermie festige Koppert Cress seine Position als Vorreiter im zukunftsfähigen, nachhaltigen Gewächshausanbau.

Das neue Gewächshaus stehe im Einklang mit dem Ziel der Vereinbarung zwischen dem Gewächshausgartenbau und der Regierung, bis 2040 fossilfrei zu produzieren. Das Gewächshaus ermögliche einen äußerst stabilen und präzise gesteuerten Anbau, bei dem Qualität, Einheitlichkeit und Kontinuität im Mittelpunkt stehen.

Stijn Baan, Geschäftsführer von Koppert Cress: „Nachhaltigkeit ist für uns kein Projekt, sondern eine Ausrichtung. Dieses Gewächshaus zeigt, dass man mit einer klaren Vision, Zusammenarbeit und Mut Schritte unternehmen kann, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind. Fossilfreier Anbau erfordert Entscheidungen, die man heute trifft, mit Blick auf morgen.“

Die Entwicklung des Gewächshauses ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Koppert Cress, Division Q und einem breiten Netzwerk aus Techniklieferanten, Baupartnern, Forschungseinrichtungen und Behörden im Westland.

Bart van Meurs, Direktor von Division Q: „Unsere Aufgabe war es, die Ambitionen von Koppert Cress technisch und praktisch umsetzbar zu machen. Nicht durch das Aneinanderreihen einzelner Lösungen, sondern durch die gemeinsame Entwicklung eines integrierten Systems mit allen Partnern.“

Das rund 1,2 ha große Gewächshaus wurde als zusammenhängendes Ganzes konzipiert. Ein Teil der Innovationen befinde sich noch in der Entwicklungs- oder Validierungsphase. Durch kontinuierliche Tests und Anpassungen bleibe das Gewächshaus im Einklang mit dem Ziel: maximale Energieeinsparung und minimale Emissionen. Zu den Bestandteilen des Konzepts gehören u.a.:

  • Low-E-Glas zur strukturellen Wärmereduzierung
  • Einsatz von Drohnen für den mechanischen Pflanzenschutz
  • Airflow-Bodensystem für Heizung, Entfeuchtung und Luftzirkulation
  • Isolierte Fassaden für maximale Energieeffizienz
  • Abwärme, geeignet für Geothermie
  • Direct Air Capture für CO₂ aus der Außenluft
  • Niederlande