„Die Hallen waren stark frequentiert, der Austausch intensiv und viele Gespräche drehten sich um konkrete Projekte“, erklärte Thomas Dohse, Director der interpack, zum Abschluss der Messe. Die interpack sei weiterhin ein zentraler Treffpunkt der internationalen Branche.
Markt wächst – Branche im Wandel
Die interpack 2026 fand in einer Phase statt, in der sich die Anforderungen an Materialien, Produktionssysteme und Lieferketten verändern. Ein wichtiges Thema war dabei die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR), die nach Einschätzung vieler Unternehmen erhebliche Auswirkungen auf die Branche haben dürfte. Auf der Messe wurde deutlich, dass viele Unternehmen verstärkt ganzheitliche Ansätze verfolgen und Material, Maschine sowie Prozesse stärker aufeinander abstimmen. Die interpack diente dabei erneut als Plattform für Investitionsentscheidungen und neue Projekte.
Systeme, Materialien, Kompetenzen
Automatisierung, datenbasierte Anwendungen und flexible Anlagenkonzepte spielten auf der Messe eine zentrale Rolle. Viele Aussteller präsentierten Anwendungen im Bereich Smart Manufacturing sowie Lösungen, die auf neue regulatorische Anforderungen reagieren sollen. Zudem wurde thematisiert, welche zusätzlichen Kompetenzen durch vernetzte und datengetriebene Produktionssysteme künftig erforderlich werden.
Specials ergänzen das Messeprogramm
Auch die Sonderformate ergänzten das Messegeschehen. Dazu zählten unter anderem das interpack Spotlight Forum, die SAVE FOOD Expert Talks, Women in Packaging, die Start-up Zone sowie der Young Talents Day. Dort wurden Themen wie Technologie, Nachhaltigkeit, Nachwuchsförderung und Qualifizierung diskutiert. Nach Einschätzung der Veranstalter zeigte die interpack 2026 erneut die internationale Ausrichtung der Branche sowie die Bedeutung von Innovationen und Kooperationen für die kommenden Jahre.