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The Greenery: Wachstumsstrategie 2030 - Erzeuger steht im Mittelpunkt

The Greenery hat auf der Hauptversammlung die Finanzergebnisse für das Jahr 2025 vorgestellt und die Wachstumsstrategie für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. 

Niels Zuurbier und David Markowski schütteln Hände
Niels Zuurbier (l.) und David Markowski
© The Greenery

Gleichzeitig wurde die Wiederwahl von Niels Zuurbier zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats bestätigt und die Vertragsverlängerung von CEO David Markowski dem Unternehmen zufolge bekannt gegeben.

2025 war ein bewusst als Übergangsjahr gestaltetes Jahr. The Greenery investierte erheblich in die Erneuerung seiner IT-Infrastruktur, konzentrierte die gesamte Logistik an einem Standort in Barendrecht und trennte sich von Aktivitäten, die nicht mehr zur Kernaufgabe beitragen: maximale Wertschöpfung für den Erzeuger. Diese Entscheidungen führten zu einem Umsatz von 675 Mio Euro und einem prognostizierten operativen Verlust von 4 Mio Euro. Bereinigt um einmalige Restrukturierungs- und Übergangskosten lag das operative Ergebnis bei rund 0,3 Mio Euro und damit auf dem Niveau von 2024.

CEO David Markowski: „Wir haben uns bewusst für Fokus statt Volumen entschieden. Durch die Trennung von Aktivitäten, die nicht zur optimalen Vermarktung der Produkte unserer Erzeuger beitragen, hat sich unser Umsatz zwar verändert, aber dessen Qualität hat sich deutlich verbessert. Das Ergebnis ist ein finanziell gesundes Unternehmen mit einem starken Angebot für Erzeuger und Kunden, Kostenkontrolle und Raum für weiteres Wachstum. Dass wir zum sechsten Mal in Folge – und auf dem höchsten Niveau seit unserer Gründung – Gewinne an unsere Mitglieder ausschütten, beweist, dass dieser Kurs funktioniert.“

Das Nettoergebnis für das Jahr 2025 belief sich auf gut 17 Mio Euro. Die Gewinnausschüttung an die Mitglieder beträgt in diesem Jahr fast 6 Mio Euro, die im Laufe des Jahres noch durch einen Treuebeitrag ergänzt wird.

Strategie 2030: Der Erzeuger im Mittelpunkt, Wachstum als Mittel

Nach fünf Jahren des Aufbaus einer soliden Grundlage mache The Greenery nun den nächsten Schritt. Die Wachstumsstrategie 2030 hat einen einzigen Ausgangspunkt: Der Erzeuger stehe im Mittelpunkt von allem, was The Greenery tue. Wachstum sei kein Selbstzweck, sondern das Mittel, um diese Position zu stärken – gegenüber den Kunden, auf dem Markt und für den Erzeuger selbst. Auch eine gewisse Größe sei eine strategische Notwendigkeit, um für Kunden und damit auch für die Erzeuger in Zukunft relevant zu bleiben.

Das Ziel sei klar: substanzielles Wachstum im Eigenanbau, realisiert durch eine Mischung aus Erweiterung mit bestehenden Mitgliedern und der Gewinnung neuer Erzeuger. Dieses Skalierungswachstum ermögliche es, den Netto-Umsatzbeitrag für Mitglieder bis 2030 auf 1 % zu senken: mehr Absatzsicherheit und bessere Dienstleistungen bei strukturell niedrigeren Kosten.

Die Strategie stütze sich auf fünf Säulen: Markenstärkung, Organisationsentwicklung, Wachstum bei eigenen und neuen Anbauflächen sowie Partnerschaften. Wir machen das bestehende Angebot für Erzeuger noch attraktiver, unter anderem durch die Einführung von Instrumenten, die das Wachstum fördern. So unterstützt The Greenery seine Mitglieder mit einem neuen Investitionsfonds für die Anbauflächenvergrößerung, der im zweiten Quartal 2026 an den Start geht. Über diesen Fonds vergibt die Genossenschaft Darlehen und Beteiligungen an Erzeuger, die expandieren möchten. Gleichzeitig vertieft The Greenery die Zusammenarbeit mit strategischen Kunden und baut über FreshAlliance – die anerkannte Erzeugerorganisation, die gemeinsam mit dem belgischen Unternehmen BelOrta gegründet wurde – internationale Schlagkraft auf. Alles mit dem gleichen Ziel: dem Erzeuger einen starken, zuverlässigen und attraktiven Absatzpartner zu bieten.

Starke Führung für einen ambitionierten Kurs

Die Hauptversammlung stimmte einstimmig der Wiederwahl von Niels Zuurbier als Vorsitzender des Aufsichtsrats für eine weitere Amtszeit von vier Jahren zu. Maartje de Boer tritt als neues Aufsichtsratsmitglied an und löst damit Nancy Peeters ab, die sich nach neun Jahren verabschiedete. De Boer ist Unternehmerin im Freilandanbau und verfügt über einen finanziellen Hintergrund bei der Rabobank und bei Deloitte.

Zuurbier gab anlässlich seiner Wiederernennung bekannt, dass CEO David Markowski seinen Vertrag vorzeitig verlängert hat. „Der Erzeuger im Mittelpunkt – das ist der Anker all unserer Aktivitäten und die Grundlage unserer Strategie. Die von uns festgelegte Strategie erfordert eine starke Führung: jemanden, der an die Vision glaubt, den Mut hat, die Richtung vorzugeben, und in der Lage ist, Pläne tatsächlich umzusetzen. Mit David an Bord entscheiden wir uns für einen Leiter, der nicht nur den Kurs hält, sondern auch die Organisation und unsere Mitglieder in diese Entwicklung mitnimmt. Sein Engagement und seine Überzeugung geben uns das Vertrauen, dass wir diese Ambition in den kommenden Jahren konsequent und erfolgreich verwirklichen werden.“

The Greenery besteht Ende Oktober seit 30 Jahren. Die Genossenschaft feiert dieses Jubiläum im Herbst 2026 – und markiere es gleichzeitig als Startpunkt einer neuen Wachstumsphase, in der der Erzeuger im Mittelpunkt stehe.

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