Die von Fluctuante veröffentlichten Zahlen zeigen die zunehmende Bedeutung der Frucht im peruanischen Exportkorb und spiegeln ihre wachsende Beliebtheit bei internationalen Verbrauchern wider.
Die Exporte gingen in elf Länder, wobei Europa mehr als 90 % des gesamten Versandvolumens auf sich nahm. Spanien war der führende Abnehmer und importierte 362 t, was etwas mehr als 55 % des gesamten Exportvolumens entspricht. Die Lieferungen in diesen Markt stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 %, was auf die Vorliebe der Verbraucher für exotische, gesunde Produkte mit hohem Nährwert zurückzuführen ist.
Zu den weiteren nennenswerten Märkten zählen die Niederlande, die 190 t im Wert von 393.000 US-Dollar abnahmen, sowie Großbritannien mit 38 t im Wert von 68.000 US-Dollar. Kanada importierte 12 t Drachenfrüchte im Wert von 21.000 US-Dollar.
Fluctuante wies darauf hin, dass das Expansionspotenzial des Sektors nach wie vor mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert ist. Um die Wettbewerbsfähigkeit der peruanischen Pitahaya-Exporte gegenüber Ländern mit einer weiter entwickelten Industrie zu stärken, seien Verbesserungen bei der Qualitätsstandardisierung und der Produktivität erforderlich. Außerdem wurden eine stärkere Mechanisierung des Anbaus, intensivere agronomische Forschung und verbesserte Verfahren zur Nacherntebehandlung als wesentlich für den zukünftigen Erfolg des Sektors hervorgehoben.
„Diese Aspekte werden entscheidend sein, um das Wachstum aufrechtzuerhalten und die Präsenz peruanischer Früchte im internationalen Handel zu festigen“, sagte Fluctuante.