Damit war die Einfuhrmenge gut 3 % höher als im Jahr zuvor. Rund 20 % der gesamten Einfuhren gehen nach Deutschland. Auf den weiteren Plätzen folgen die Niederlande, Frankreich und Belgien. Gerade die Niederlande und Belgien sind, wie auch Deutschland, wichtige Drehscheiben für den europäischen Markt. Nicht alle Importe verbleiben im Land, als Reexporte werden sie innerhalb Europas weiterverteilt.
Der überwiegende Teil der Ware wird zwischen den Ländern der EU-27, im sogenannten Intra-Handel, bewegt. Nur gut 33 % der Obst- und Gemüseeinfuhren kommen aus Ländern außerhalb der EU. Dabei unterscheiden sich Obst und Gemüse recht deutlich. Beim Obst liegt der Anteil der Einfuhren aus Extra-EU-Ländern bei fast 42 %. Dies ist vor allem auf die Einfuhren an Bananen zurückzuführen. Hingegen kommen nur rund 16 % der Gemüseeinfuhren aus Ländern außerhalb der EU. Tomaten haben an den Einfuhren den höchsten Anteil. Tendenziell hat der Anteil der Drittländer an den Importen in den vergangenen Jahren leicht zugenommen.
Vorläufige Angaben für das Jahr 2025 lassen einen leichten Rückgang der Obst- und Gemüseimporte nach Europa erwarten. Voraussichtlich liegt die Importmenge knapp 3 % unter der des Vorjahres. Die Einfuhren nach Deutschland dürften sogar rund 4 % niedriger ausfallen als im Vorjahr. AMI