Wie die Behörde mitteilt, soll das Verfahren dazu beitragen, die Befallsherde zu beseitigen und den Status Chiles als fruchtfliegenfreies Land zu erhalten. Gestartet wurde auf Flächen des Unternehmens Agrícola San Osvaldo im Gebiet Fundo El Peñón. Auf 100 ha werden je Hektar 2.500 sterile Männchen freigesetzt. Diese werden durch Bestrahlung sterilisiert, bleiben aber flugfähig und konkurrieren mit wildlebenden Männchen um die Paarung mit Weibchen. Da dabei keine lebensfähigen Nachkommen entstehen, soll die Schädlingspopulation nach und nach zurückgehen.
In anderen Landesteilen nutzt der SAG das Verfahren bereits regelmäßig, in der Region Coquimbo kommt es erstmals zum Einsatz. In Monte Patria laufen derzeit vier Bekämpfungskampagnen in Las Higueras, El Peñón, Carén und Las Mollacas. Die neue Maßnahme ergänzt u.a. die regelmäßige Kontrolle von Fallen, Fruchtproben und die strenge Überwachung des Transports landwirtschaftlicher Erzeugnisse.