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Brasilianische Fruchtexporte erreichen historischen Rekord

Trotz Herausforderungen wie steigender Logistikkosten und zunehmender Unsicherheiten im internationalen Handel verzeichnete der brasilianische Fruchtsektor 2025 einen historischen Exportrekord. Mit einem Umsatz von 1,45 Mrd US-Dollar stiegen die Exporte nach Angaben des Branchenverbandes Abrafrutas im Vergleich zum Vorjahr um 12 % im Wert und um 19,6 % im Volumen. 

Melonenplantage in Brasilien. Arbeiter werfen sich geerntete Melonen zu.
© FH-Magazin, ms

Besonders Mango, Melone, Citrusfrüchte und Trauben dominierten die Ausfuhren. Während Mangos und Trauben leichte Rückgänge im Wert hinnehmen mussten, konnten sie ihr Exportvolumen steigern – Mangos um 12,6 % auf rund 280.000 t und Trauben um 5,6 % auf 62.000 t. Melonen verzeichneten ein Plus von 24,9 % auf 231 Mio US-Dollar, Zitronen und Limetten stiegen leicht um 1,5 % auf 199 Mio US-Dollar. Experten sehen die positiven Aussichten für 2026 durch die Fortschritte im Mercosur-EU-Handelsabkommen gestärkt, das kurzfristig insbesondere für Trauben die Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Markt erhöhen dürfte. Der Erfolg spiegele die kontinuierlichen Investitionen brasilianischer Produzenten in Qualität, Nachhaltigkeit und internationale Standards wider.

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