Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 854 Mio auf 2,4 Mrd Euro und lag damit deutlich über den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Auch das EBIT verbesserte sich auf 937 Mio Euro. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich auf 4,2 Mrd Euro, wobei insbesondere der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf des Coatings-Geschäfts an Carlyle zum Ergebnis beitrug.
Vorstandsvorsitzender Markus Kamieth verwies zudem auf Fortschritte bei den Restrukturierungsmaßnahmen und der Umsetzung der Unternehmensstrategie „Winning Ways“. BASF habe ihre Marktposition weiter gestärkt, die Kosten gesenkt, Investitionen reduziert und die Auslastung der Anlagen erhöht. Gleichzeitig treibe das Unternehmen den Stellenabbau voran: Seit Anfang 2024 wurde die Zahl der Beschäftigten weltweit um rund 7.000 reduziert. Am Standort Ludwigshafen sank die Zahl der Vollzeitstellen erstmals seit 1954 auf unter 30.000.
Auch bei der Restrukturierung der Anlagen in Ludwigshafen seien deutliche Fortschritte erzielt worden. Vor dem Hintergrund der besser als erwarteten Geschäftsentwicklung hob BASF ihre Prognose für 2026 an. Das Unternehmen rechnet nun mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,9 Mrd und 7,7 Mrd Euro statt der bislang erwarteten 6,2 Mrd bis 7,0 Mrd Euro. Die Prognosen für den Free Cashflow von 1,5 Mrd bis 2,3 Mrd Euro sowie für die CO₂-Emissionen blieben unverändert.