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Anecoop erzielt den höchsten Umsatz seiner Geschichte

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum hat Anecoop, führende spanische Agrargenossenschaft in der Vermarktung von Obst und Gemüse, Ende KW 13 in Valencia ihre Hauptversammlung abgehalten.

Sitzung von Anecoop
© Anecoop

Während der Veranstaltung präsentierten der Präsident, Alejandro Monzón, und der Generaldirektor, Joan Mir, den CSR-Bericht des Unternehmens, in dem die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2024/25 zusammengefasst sind. Die Bilanz zeigt, dass es sowohl beim eigenen Umsatz als auch beim Gesamtumsatz aller Unternehmen der Anecoop-Gruppe ein Rekordgeschäftsjahr war, so wie das Unternehmen mitteilte. 

Im Berichtszeitraum erzielte Anecoop mit 986.672.000 Euro einen neuen historischen Umsatzrekord, was einem Anstieg von 4,39 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch der kombinierte Umsatz der Anecoop-Gruppe erreichte mit 1,166 Mrd Euro einen neuen Rekordwert, ein Anstieg von 3,5 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 bis 2024.

Der durchschnittliche Abrechnungspreis pro vermarktetem Kilogramm oder Liter an die Mitglieder ist um 4,7 % gestiegen. Joan Mir hat die Bedeutung dieses Ergebnisses hervorgehoben, „da wir uns des starken Anstiegs der Produktions- und Verarbeitungskosten in dieser Saison bewusst sind“, und betont, dass „die Rentabilität unserer Mitglieder und Landwirte für uns oberste Priorität hat“.

In Bezug auf das vermarktete Volumen erklärte er: „Die Turbulenzen eines schwierigen, harten und intensiven Geschäftsjahres (unter anderem DANA, Hagel und Schädlingsbefall) haben zu einem Rückgang der Produktion einiger strategischer Produkte geführt und damit auch das vermarktete Volumen beeinflusst, das mit 736.536 t+KL praktisch auf dem Niveau des Vorjahres geblieben ist.“ Joan Mir erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass „Anecoop am Nachmittag des Unwetters am 29. Oktober 2024 30.000 t vor allem Kakis, aber auch Orangen und Mandarinen verloren hat – eine große Menge für eine Saison, aber wenig im Vergleich zu der enormen menschlichen Tragödie, die dadurch ausgelöst wurde.“

Bei der Vorstellung dieser Ergebnisse erklärte der Präsident von Anecoop: „Wir haben es geschafft, ein schwieriges Geschäftsjahr abzuschließen und dabei den höchsten Umsatz unserer Geschichte zu erzielen. Wir sind sehr stolz auf die erreichten Ergebnisse in einem Geschäftsjahr, in dem wir unsere Anstrengungen verstärkt haben, um noch weiter voranzukommen, und unsere Strategie kontinuierlich überarbeitet haben, um den zahlreichen Herausforderungen, denen unsere Branche gegenübersteht, wirksam zu begegnen.“

Ergebnisse nach Produkte

Bei Zitrusfrüchten hat Anecoop ein ähnliches Volumen wie im vergangenen Wirtschaftsjahr vermarktet: 263.969 t, bei einem leichten Anstieg des Umsatzes auf 284.659.000 Euro, was einem Plus von 1,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Marktanteil wächst, insbesondere bei Mandarinen in der zweiten Saisonhälfte; das Unternehmen behält seine Führungsposition bei Navelina und macht bedeutende Fortschritte im Bereich der Blutorangen.

Was die Obstgruppe betrifft, so weist die Bilanz einen Umsatzanstieg von 7,7 % (372.689.000 Euro) aus, dank der Verbesserung der durchschnittlichen Verkaufspreise, trotz des Mengenrückgangs, vor allem bei Kakis aufgrund der Unwetter-Auswirkungen. Bei Wassermelonen und Melonen wurden ähnliche Mengen wie im Vorjahr verzeichnet, während es bei Beerenobst eine gute Saison mit positiver Entwicklung bei Mengen und Preisen war.

Gute Ergebnisse auch bei Gemüse, das sowohl beim Absatz mit 181.746 t um 2,18 % als auch beim Umsatz mit  295.795.000 Euro  um 3,8 % zulegte.

Dank der französischen Tochtergesellschaften ist die positive Entwicklung bei Schnittblumen mit einem Wachstum von 52 % auf 9.915.000 Stück hervorzuheben, ebenso wie der deutliche zweistellige Anstieg bei Bio-Produkten um 13,8 % auf ein Volumen von 36.209 t.