2 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

AMI: Erste Angebotsaktionen mit deutschem Paprika

Allmählich scheint sich die Angebotslage bei Paprika zu entspannen. Neben dem spanischen Angebot steht nun auch Paprika aus dem Beneluxraum zur Verfügung. Die Preise bewegen sich jedoch weiterhin auf hohem Niveau, lösen sich aber allmählich von der Spitze. 

Paprika im Gewächshaus
© Michael Schotten

In den kommenden Wochen dürfte das Angebot weiter steigen. Mit einem Angebotsdruck wie im April des Vorjahres wird vorerst jedoch nicht gerechnet. Im Beneluxraum soll die Anbaufläche für Paprika um 5 % eingeschränkt worden sein. Dies könne bereits verhindern, dass die Preise stark abrutschen. In den Supermarktketten und Discountern wird nach wie vor nur in geringem Umfang mit Paprika geworben. Laut AMI-Aktionspreise im LEH stehen Paprika in der 14. Kalenderwoche 7-mal am Point of Sale, davon 5-mal mit den klassischen runden Sorten. Die Aktionspreise für rote Schoten liegen zwischen 3,58 und 4,78 Euro/kg. Alle Aktionen laufen als Mischwerbung mit spanischer und niederländischer Ware. Darüber hinaus wird erstmals in dieser Saison mit deutschem Paprika geworben. Die grünen Schoten werden ab Donnerstag der 14. Kalenderwoche für 4,90 Euro/kg angeboten.

Preise für Paprika lösen sich langsam von dem Hoch

An den deutschen Großmärkten wird sowohl Paprika aus Spanien als auch aus dem Beneluxraum angeboten. Das mitteleuropäische Angebot grenzt sich preislich weiterhin deutlich von der Mittelmeerware ab. Mit steigendem Angebot geben die Preise nach. So kostet spanischer Paprika in der 14. Woche mit durchschnittlich 3,30 Euro/kg rund 2 % weniger als noch in der Vorwoche. Im Vergleich zum Vorjahr liegt das Preisniveau derzeit 3 % tiefer, aber dennoch 22 % über dem Wochenmittel (KW 14) der Jahre 2022 bis 2024.

 

  • Paprika
  • Deutschland