Sowohl im Beneluxraum als auch in den Mittelmeergebieten fällt das Angebot an Tomaten zurzeit geringer aus als geplant. In Nordafrika haben vor einigen Wochen Überschwemmungen einen Teil der Kulturen zerstört, sodass die Ware derzeit massiv fehlt. Auch aus Spanien stehen infolge der Auswirkungen aufeinanderfolgender Tiefdruckgebiete merklich weniger Tomaten zur Verfügung. Die Kulturen im Beneluxraum wurden zwar plangemäß ausgepflanzt, jedoch fehlte in den zurückliegenden Wochen die Sonneneinstrahlung, um die Reife voranzutreiben. Die Preise liegen in allen Anbaugebieten auf einem höheren Niveau als in den Vorjahren.
Entsprechend dem knappen Angebot fehlt den Supermarktketten und Discountern Ware für Aktionen. In den Aktionen der Supermarktketten und Discounter sind Tomaten in dieser Woche (KW 9) nicht so stark vertreten wie in den Vorjahren. Laut AMI-Aktionspreisen im LEH wird 36-mal mit Tomaten geworben. In den entsprechenden Vorjahresvergleichswochen lag die Anzahl der Werbeanstöße bei 51 bzw. 59. Dabei zählen Tomaten üblicherweise zu den wöchentlichen Werbeschlagern im Gemüsesortiment. AMI