von Fred Meintjes 2 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Transnet entsendet Führungsteam nach Kapstadt, um Probleme im Hafen zu lösen

Führungskräfte und Spezialistenteams aus der Transnet-Gruppe wurden nach Kapstadt entsandt, um sich vor Ort um systemische Betriebsprobleme zu kümmern und die Leistungsfähigkeit des Terminals zu verbessern.

Äpfel im Traktor auf dem Feld
© Louise Brodie/Lucentlands Media

Laut einer Erklärung von Jabu Mdaki, CEO von Transnet Port Terminals, werden sowohl das Containerterminal Kapstadt als auch das Mehrzweckterminal Kapstadt an Earl Peters – zuvor Geschäftsführer von Durban Terminals – berichten, um die Führungsunterstützung zu stärken und die Betriebsleistung zu verbessern. Zusätzliches Personal, das RTG- und STS-Kräne bedienen kann, wurde ebenfalls von anderen Terminals zum Hafen von Kapstadt entsandt, um die Produktivität zu steigern.

Die South African Table Grape Industry (Sati) teilte mit, dass Transnet zweimal pro Woche Treffen mit verschiedenen Interessengruppen durchführt, um die Branche über die Fortschritte bei den Wiederherstellungsplänen in Kapstadt auf dem Laufenden zu halten.

„Der Containerterminal in Kapstadt verzeichnete in KW 2 40 Stunden windbedingte Verzögerungen, verglichen mit 20,5 Stunden in Woche 2 des Vorjahres“, erklärte Sati.

Dies geschehe zu einem Zeitpunkt, an dem die Tafeltraubenindustrie in ihre Haupt-Exportwochen starte. Das nationale Inspektionsvolumen belief sich bis KW 2 auf insgesamt 38,65 Mio Kartons, was einem Anstieg von 19 % gegenüber den 32,36 Mio Kartons entspricht, die im gleichen Zeitraum des Vorjahres inspiziert wurden. Dies entspricht fast der Hälfte der gesamten prognostizierten Traubenexporte. Die Export-Saison für Äpfel und Birnen laufe nun ebenfalls auf Hochtouren, während Steinobst gerade seinen Höhepunkt erreiche.

Etwas besorgniserregend sei, dass bis zur zweiten Woche insgesamt 20,25 Mio Kartons exportiert wurden, etwa 19 % weniger als die 25 Mio Kartons, die im gleichen Zeitraum des Vorjahres exportiert wurden. In den Kühlhäusern befanden sich noch 3,48 Mio Kartons, während 10,74 Mio Kartons auf Schiffen exportiert wurden, die in KW 3 ausliefen.

Was die Produktion betrifft, so hat die größte Exportregion der Frühsaison, der Orange River, bereits 24,1 Mio Kartons verpackt, das seien 13 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die geschätzte Gesamtexportmenge Südafrikas bleibe bei fast 80 Mio Kartons. Namibia verpackte 9,7 Mio Kartons für den Export, das sind 13 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Saison in Namibia neige sich nun dem Ende zu, die letzten Mengen werden derzeit exportiert.

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