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Erste Salatgurken aus deutscher Produktion im März erwartet

Ganz langsam verbessert sich die Angebotslage bei Gurken. Aus dem unbelichteten Anbau kommen erste kleine Mengen aus dem Beneluxraum auf den Markt. Auch aus anderen Quellen wird in den kommenden zwei bis drei Wochen mit einer verbesserten Angebotslage gerechnet. 

gestapelte Gurkenscheiben
© eivaisla/AdobeStock

Im Beneluxraum stehen erste Mengen an Salatgurken aus dem unbelichteten Anbau zur Ernte bereit und ergänzen das auslaufende Angebot aus dem belichteten Anbau. Bisher fallen die Erntemengen jedoch geringer aus als geplant. In den ersten Wochen des Jahres fehlte es an ausreichender Einstrahlungsintensität, wodurch sowohl die Blühfreudigkeit als auch das Wachstum der Pflanzen und Früchte beeinträchtigt wurden. Mit den längeren Tagen sowie einer höheren Einstrahlungsdauer und -intensität wird jedoch in den nördlichen Anbaugebieten des Beneluxraums mit steigenden Mengen gerechnet. Aus dem deutschen Anbau werden die ersten kleinen Angebotsmengen zum Monatsende bzw. im März erwartet. Derzeit dominieren noch spanische Salatgurken den Markt. Allerdings fallen auch in den südlichen Anbauregionen Spaniens die Erntemengen geringer aus als erwartet. Die kühle, trübe und feuchte Wetterlage der vergangenen Wochen hat Spuren in den Kulturen hinterlassen. Wachstum und Reife der Früchte verlaufen merklich langsamer. Für die kommenden Tage sind jedoch mehr Sonnenstunden und langsam steigende Temperaturen angekündigt, sodass auf höhere Erntemengen gehofft wird.

Insgesamt stehen mit dem Angebot aus dem Beneluxraum und Spanien höhere Mengen zur Vermarktung bereit. Allerdings werben deutsche Supermarktketten und Discounter in der 7. Kalenderwoche deutlich stärker mit Salatgurken als in den vorangegangenen Wochen. Laut AMI-Aktionspreise im LEH wird 17-mal mit Salatgurken geworben. Die Aktionspreise liegen überwiegend zwischen 0,88 Euro/St. und 0,99 Euro/St. und sind damit erstmals im Jahr 2026 unter die Marke von 1 Euro gefallen. Die Nachfrage dürfte durch diese Angebote und die starke Präsenz belebt werden. Die hohe Mengenbindung und die sich langsam belebende Nachfrage haben das Angebot zur Wochenmitte über die bestehenden Lieferverpflichtungen hinaus bereits wieder verknappt. Die Preise an den deutschen Großmärkten zeigen nach dem Rückgang zu Wochenbeginn erneut einen festeren Verlauf. AMI

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