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Copa Cogeca/CEPF: Schlussfolgerungen des Rates zur EU-Bioökonomiestrategie

Nach der Verabschiedung der Schlussfolgerungen der EU-Umweltminister zur EU-Bioökonomiestrategie auf der Tagung des Rates „Umwelt“ am 17. März begrüßen Copa Cogeca sowie CEPF, dass die Mitgliedstaaten die strategische Rolle des Land- und Forstwirtschaftssektors für eine nachhaltige Bioökonomie anerkennen.

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Die europäische Bioökonomie biete eine große Chance, die ländliche Wirtschaft zu stärken, neue Wertschöpfungsketten für Landwirte und Waldbesitzer zu schaffen und zu den Klima- und Kreislaufwirtschaftszielen der EU beizutragen. In diesem Zusammenhang begrüßen wir den ausgewogenen Ansatz, der sich in den Schlussfolgerungen des Rates widerspiegele, insbesondere die Anerkennung, dass keine zusätzlichen oder verbindlichen Nachhaltigkeitskriterien eingeführt werden sollten, sowie die Bestätigung, dass das Kaskadenprinzip ein Leitprinzip bleiben sollte, das Flexibilität und Innovation entlang biobasierter Wertschöpfungsketten ermögliche.

Copa Cogeca sowie CEPF begrüßen ebenfalls, dass der Rat die zentrale Rolle der Zusammenarbeit anerkennt, um Landwirten und Waldbesitzern die Teilnahme an Bioökonomie-Wertschöpfungsketten mit höherer Wertschöpfung zu ermöglichen. Die Genossenschaften spielen hier eine zentrale Rolle, indem sie ihnen helfen, Werte in ländlichen Gebieten zu erhalten und gleichzeitig Investitionen, Innovation und Marktentwicklung zu fördern.

Darüber hinaus unterstütze der Sektor die Forderung des Rates nach angemessenen Compliance-Anforderungen und einem verbesserten Marktzugang für KMU und lokale Verarbeitungsbetriebe, die wesentliche Akteure im Ökosystem der Bioökonomie seien. Die Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit wird entscheidend sein, um eine dynamische ländliche Wirtschaft zu erhalten und sicherzustellen, dass die Vorteile der Bioökonomie breit gestreut werden.

„Schließlich betonen wir, wie wichtig es ist, weltweit gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, damit europäische Erzeuger gegenüber internationalen Wettbewerbern, die nach anderen Standards arbeiten, nicht benachteiligt werden. Wir freuen uns darauf, den Dialog mit den EU-Institutionen fortzusetzen, um sicherzustellen, dass die Umsetzung der EU-Bioökonomie-Strategie das volle Potenzial des europäischen Land- und Forstwirtschaftssektors freisetzt und gleichzeitig für nachhaltiges Wachstum und Innovation in ländlichen Gebieten sorgt.“
 

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