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AMI: Zucchini-Angebot steigt wieder nach Knappheit

Die Trendwende bei Zucchini ist eingeleitet. An den spanischen Vermarktungseinrichtungen stehen im Vergleich zu den Vorwochen höhere Mengen zum Verkauf. Die hohen Preise der zurückliegenden Wochen haben den Absatz inzwischen so deutlich gebremst, dass die verfügbaren Mengen nun ausreichen.

aufgefächerte Zucchini
© Schmidt/Agronoticias

Dabei fallen die Erntemengen geringer aus als im Vorjahresvergleichszeitraum. Noch kommt die Produktion nur langsam wieder in Schwung, aber die äußeren Bedingungen verbessern sich täglich, sodass mit höheren Temperaturen und intensiverer Sonneneinstrahlung steigende Erntemengen erwartet werden. Aktuell ist entscheidend, dass das Verkaufstempo an den spanischen Vermarktungseinrichtungen aufgrund der Preisvorgaben nahezu zum Erliegen gekommen ist. Auch die deutschen Supermarktketten und Discounter kaufen Zucchini zurückhaltend ein. Es wird nur wenig mit Zucchini geworben. In der aktuellen 8. Kalenderwoche werben zwei Ketten mit Aktionspreisen von 4,27 Euro/kg und 6,90 Euro/kg. Damit gehören Zucchini aktuell nicht zu den günstigeren Gemüsearten.

Preise immer noch deutlich über dem Mittel

An den deutschen Großmärkten haben sich die Preise für das Fruchtgemüse deutlich abgeschwächt. So kosten spanische Zucchini in der 8. Woche mit durchschnittlich 2,56 Euro/kg wieder 22 % weniger als noch in der Vorwoche. Dennoch sind sie damit immer noch 40 % teurer als im Wochenmittel der 8. Woche der Jahre 2022 bis 2024. Noch bleibt die Nachfrage hinter den Erwartungen zurück, aber die Karnevalstage sowie die winterliche Witterung im Norden und Osten haben das Verkaufspotenzial auch eingeschränkt.  AMI

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