Würden auch Bimi® Brokkoli oder die küchenfertige Variante berücksichtigt, wäre die Zahl der Werbeanstöße noch höher. Vorangegangen war seit der 5. Woche eine Zeit mit nur wenigen Angebotsaktionen. Aufgrund der Witterungsbedingungen in Spanien und Italien fehlte Menge. In der 8. Woche des Vorjahres war Brokkoli nur 19-mal in den Werbeblättern des LEH zu finden. Und schon das war im langjährigen Vergleich ein hoher Wert. Von der Gesamtzahl der Werbeanstöße entfallen neun auf Bio-Brokkoli.
Unterschiedliche Entwicklungen
Aus preislicher Sicht ergeben sich für Bio-Brokkoli und Brokkoli aus konventioneller Produktion in der 8. Woche unterschiedliche Entwicklungen. Der Einstiegspreis in die Angebotsaktionen liegt bei beiden Varianten auf Vorjahresniveau. So wird Brokkoli aus konventioneller Produktion zu Preisen ab 1,98 Euro/kg beworben, während der niedrigste Aktionspreis für Bio-Brokkoli bei 3,73 Euro/kg liegt. Die Entwicklung des durchschnittlichen Werbepreises geht jedoch in unterschiedliche Richtungen. Im Durchschnitt wird Brokkoli aus konventioneller Produktion in der 8. Woche zu 2,08 Euro/kg beworben. Das sind fast 17 % weniger als zur selben Zeit des Vorjahres. Der durchschnittliche Aktionspreis für Bio-Brokkoli liegt mit 4,45 Euro/kg hingegen um 19 % über dem Niveau des Vorjahres.
Verbraucherpreise sinken – Nachfrage steigt
Bereits in der 7. Woche war der durchschnittliche Verbraucherpreis für Brokkoli in Deutschland um fast 11 % im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Das war bereits eine Auswirkung der sich ändernden Marktsituation. Letztlich wurde durch die niedrigeren Preise auch das damit verbundene Ziel erreicht: Der Anteil der Haushalte, die Brokkoli kauften, stieg gegenüber der Vorwoche um zwei Prozentpunkte. Die hohe Zahl an Werbeanstößen in der 8. Woche dürfte dazu führen, dass der durchschnittliche Verbraucherpreis weiter sinkt, und die Nachfrage hoch bleibt. AMI