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AMI: Knapp versorgter Erdbeermarkt vor dem Valentinstag

Die regnerische und kühle Witterung im Mittelmeerraum hat in den Vorwochen bereits zu einem knapp versorgen Erdbeermarkt geführt. Nun hat das Sturmtief Kristin die Beerenbranche in Spanien hart getroffen.

Eine aufgeschnittene und zwei ganze frische Erdbeeren mit grünen Blättern auf weißem Hintergrund
© SAENCO OLEG/AdobeStock

Ende Januar hat das Sturmtief Kristin im Mittelmeerraum zu Schäden geführt. Im spanischen Huelva wurde die Beerenbranche hart getroffen. Es wurden Folien von den Hochtunneln abgerissen und auch Stahlkonstruktionen haben vereinzelt Schaden genommen. Zudem kam es stellenweise zu Überschwemmungen. Bereits in den zurückliegenden Wochen fiel die Witterung im gesamten Mittelmeerraum regnerisch und kühl aus, so dass das Erdbeerangebot auch aus Griechenland und Marokko entsprechend knapp ausfiel. Nach den jüngsten Unwettern auf der Iberischen Halbinsel werden die Auswirkungen noch in den kommenden Wochen zu spüren sein. Bis dahin bleibt der europäische Markt knapp mit Erdbeeren versorgt.

Verfügbare Mengen fließen in erster Linie an den Lebensmitteleinzelhandel (LEH), zumal von dessen Seite der Bedarf zum beginnenden Valentinsgeschäft steigt. Laut AMI-Aktionspreise im LEH warb der Handel in der 6. Kalenderwoche bereits 11-mal mit Erdbeeren, meist bei Vollsortimentern aber auch im Discount. Die Werbepreise lagen zwischen 5,38 Euro/kg und 9,98 Euro/kg.  AMI

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