von Christine Weiser 1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Droht BayWa-Chef Frank Hiller das Aus?

Wie das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, sind die genossenschaftlichen Großaktionäre mit dem Vorstandsvorsitzenden Frank Hiller unzufrieden und eine kurzfristige Trennung im Bereich des Möglichen.

Porträt von Dr. Frank Hiller
Dr. Frank Hiller
© Marquart

Laut einer aus nur zwei Sätzen bestehenden Pflichtmitteilung am 6. Januar habe der Aufsichtsrat „in einer Sitzung über eine zukünftige personelle Ausrichtung des Vorstands ergebnisoffen beraten. „Die Gesellschaft wird den Kapitalmarkt und die Öffentlichkeit über den Fortgang der Beratungen des Aufsichtsrats entsprechend den rechtlichen Anforderungen informieren“, hieß es.

Auch wenn der Konzern sich nicht weiter dazu äußern wollte, gehen mehrere Quellen aus dem Umfeld laut Handelsblatt davon aus, dass es um Vorstandschef Hiller gehe, der den Konzern im Frühjahr 2025 übernommen hatte. Bisher würden aber keine ausreichenden Ergebnisse für eine erfolgreiche Sanierung vorliegen. Es brauche eine überzeugende Langfriststrategie für BayWa, die „über das Abarbeiten von Meilensteinen der Sanierungsvereinbarung“ bis 2028 hinausgehe und eine zukunftsfähige Geschäftsstrategie beinhalte. Man habe als größter Aktionär „klare Erwartungen an die Baywa AG“, heißt es in dem Schreiben.

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