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Der Tag des Deutschen Apfels erobert Himmel über Dresden

Am 11. Januar 2026 zeichnet eine Drohnenshow spektakuläre Apfelmotive in den Abendhimmel – und setzt ein Zeichen für Regionalität, Genuss und nachhaltigen Obstbau, so Deutsches Obst und Gemüse.

Lichtshow zum Tag des deutschen Apfels
© Deutsches Obst und Gemüse

Der Apfel ist, was er seit Jahren ist: ein unverzichtbarer Begleiter im Alltag, Symbol für Genuss und Qualität und ein Stück gelebte Heimat. Ob als Snack, im Kuchen oder als nachhaltige Alternative im Einkaufskorb – der Apfel hat sich fest in der Ernährung der Deutschen etabliert. Der „Tag des Deutschen Apfels“ bietet deshalb auch 2026 wieder Anlass, dieses besondere Lebensmittel in den Mittelpunkt zu stellen und seine Bedeutung für Ernährung, Kultur und Wirtschaft im ländlichen Raum wertzuschätzen.

Rund um den Tag des Deutschen Apfels finden bundesweit Aktionen statt, die den Apfel im Handel sichtbar machen. Den Mittelpunkt bildet in diesem Jahr jedoch ein Event, das sich über die Köpfe der Besucher erhebt: eine Drohnenshow über dem Dresdner Elbufer, die das beliebte Kernobst auf außergewöhnliche Weise inszeniert.

Am Sonntag, 11. Januar 2026 um 18:00 Uhr verwandelt sich das Dresdner Elbufer in ein faszinierendes Schau-Fenster für den Apfel: Hunderte Drohnen formen Apfel-Silhouetten, Botschaften und grafische Elemente, die über der Elbe sichtbar werden und sich in das Ensemble zwischen Frauenkirche, Brühlscher Terrasse und Altstadt einfügen. Dabei entsteht ein Panorama, das Tradition, Genuss und Hochtechnologie in unmittelbarer Nähe des drittgrößten deutschen Apfel-Anbaugebiets miteinander vereint.

Die Show macht sichtbar, was den Apfel heute auszeichnet: Herkunft, Wertschätzung und Innovationskraft. Denn die Inszenierung im öffentlichen Raum soll nicht nur unterhalten, sondern auch ein Zeichen setzen – für regional erzeugte Lebensmittel, moderne Landwirtschaft und bewussten Konsum.

Auch wenn der Apfel für viele Verbraucher selbstverständlich ist, seine Entwicklung ist von stetigem Wandel geprägt. In deutschen Obstanlagen werden heute zahlreiche Sorten angebaut, die Geschmack, Frische und Qualität mit den Anforderungen moderner Landwirtschaft verbinden. Sorten wie Elstar, Gala, Braeburn, Fräulein® oder Kanzi® stehen beispielhaft für diese Vielfalt.

Neue Züchtungen greifen veränderte Vorlieben auf und kommen Verbraucherpräferenzen entgegen: aromatisch, knackig, lange haltbar.

Gleichzeitig ermöglichen einige neue Sorten eine effizientere Produktion, die besser mit Wetterextremen und Schädlingsdruck zurechtkommt. Damit zeigt der Apfel, dass er Tradition und Innovation zugleich ist – und dass sich Genuss an moderne Ansprüche anpassen kann.

Dass der Apfel gern gekauft wird, liegt nicht nur am Geschmack. Er hat einen Vorteil, der zunehmend an Bedeutung gewinnt: Regionalität. Heimische Äpfel legen kurze Wege zurück, werden unter kontrollierten und ressourcenschonenden Bedingungen angebaut und nach modernen Standards gelagert. Das senkt Energieverbrauch, schont Ressourcen und sorgt dafür, dass die Früchte reif und aromatisch im Handel landen.

Darüber hinaus sind Obstanlagen mehr als Produktionsorte. Sie gelten als ökologisch wertvolle Räume, in denen Wildbienen, Fledermäuse, Libellen und Schmetterlinge einen Lebensraum finden – darunter auch Arten, die als gefährdet gelten. So verbindet der Apfel nachhaltige Landwirtschaft mit praktischer Alltagstauglichkeit – von der Apfelplantage bis zum Einkaufskorb.

Der Apfel hat diesen Ruf nicht ohne Grund: Er liefert Vitamine, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und schnelle Energie – und er passt zu fast jeder Ernährungsweise. Dass die Deutschen gern bei Äpfeln zugreifen, zeigen die Zahlen: Jeder Haushalt konsumierte im vergangenen Jahr durchschnittlich etwa 122 Äpfel – also rund 60 Stück pro Person. Damit ist der Apfel nicht nur eins der beliebtesten Obstprodukte, sondern auch ein Symbol für bewusste, alltagstaugliche Ernährung.

Der „Tag des Deutschen Apfels 2026“ zeigt erneut, warum der Apfel einen festen Platz im Alltag der Deutschen hat. Er ist nicht nur regional, gesund und vielseitig – er ist ein Botschafter für bewussten Genuss und eine Erfolgsgeschichte, die sichtbar gemacht werden darf. 

Mit der Drohnenshow über Dresden erhält er in diesem Jahr eine eindrucksvolle visuelle Bühne, die vollständig im Zeichen der Botschaft steht, dass Nähe – Herkunft, Qualität und Wertschätzung – das Fundament des Apfels ist.

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